Archiv für die Kategorie ‘Girokonto’

Gute Vorsätze 2014

Montag, 06. Januar 2014

Jedes Jahr startet man wieder mit einer langen Liste mit wichtigen und guten Dingen, die man angehen möchte. Ein leidiges Thema sind dabei für viele die diversen Finanz- und Behördenthemen, um die man sich eigentlich kümmern sollte bzw. müsste.

Wir haben mal unsere Top-10 Liste zusammengestellt mit Finanz-Dingen, mit denen man schnell und einfach Geld sparen oder zusätzlich verdienen kann.

1. Keine Girokontogebühren mehr

Ja es soll immer noch Studis geben, die für Ihr Konto oder Ihre Kreditkarte Geld bezahlen. Gern genommen sind auch hohe Geldautomatengebühren, weil die eigene Hausbank nicht mehr direkt um die Ecke ist oder viel zu hohe Dispo-Zinsen.

Ein neues Kontokosten in Summe weniger als eine Stunde Zeit und rechnet sich dauerhaft. ZU den günstigsten Anbietern gehört die dkb. Hier mehr Infos zum Angebot.

2. Stromanbieter wechseln

Auch so ein schönes Thema. Mit wenig Aufwand kann man ggfs. eine Menge Kohle sparen. Da die Angebote in Bewegung sind sollte man immer mal wieder vergleichen ob der eigene Tarif noch passt.

Immer gute Tarife gibt es z.B. bei eprimo

3. Haftpflichtversicherung überprüfen

Wie lange ist man eigentlich als Student bei den Eltern mitversichert? Ein Thema zu dem kaum einer die richtige Antwort kennt. Am sichersten ist es bei der Versicherung der Eltern direkt nachzufragen. Wichtig ist dabei ob man noch bei den Eltern gemeldet ist oder an einem neuen Wohnort und ob man vor dem Studium schon mal gearbeitet hat oder eine andere Ausbildung gemacht hat.

Wenn man dann eine eigene Versicherung braucht, kann man hier Anbieter und Tarife vergleichen.

4. In BU-Versicherung einsteigen

Die Absicherung der eigenen Fähigkeit einen Beruf auszuüben, gilt als eine der wichtigsten Versicherungen. Das liegt daran, dass die möglichen Schäden hier ohne Versicherung kaum zu beherrschen sind. Wenn man irgendwann vor dem Renteneintrittsalter (aktuell zarte 67) gesundheitlich nicht mehr in der Lage ist Geld zu verdienen, dann kann es ein ganz schön harter Weg bis zu Rente werden und auch dann sieht es evtl. mau aus, da man nicht lange einbezahlt hat.

Den Einstieg verschiebt man gerne nach hinten. Das ist aber aus zwei Gründen wenig ratsam:

  1. Kann es dann schon zu spät sein. Wer erst einmal gesundheitliche Probleme hat, der bekommt keine Versicherung mehr
  2. Je früher man anfängt desto günstiger die Tarife

Einige Versicherungen bieten mittlerweile spezielle Einsteigertarife. Mit denen sichert man sich zum Start auf einem niedrigen Niveau ab, zahlt dafür auch sehr niedrige Beiträge und kann dann aber nach dem Studium den Schutz ausweiten ohne zusätzliche Gesundheitsprüfung.

Bei der Stiftung Warentest immer ganz vorne dabei ist das Angebot der Cosmosdirekt.

5. Geld vom Staat abgreifen

Wer mehr als 400 € pro Monat verdient bzw. einen sozialversicherungspflichtigen Job hat, kann mit einem Mini-Betrag von ab 60 € pro Jahr (bzw. 4% vom Vorjahreseinkommen) einen ordentlichen Zuschuss vom Staat für die eigene Rentenkasse abgreifen. Mit einem Riester-Vertrag wird das möglich. Hier gibt es jährlich 154€ Zuschuss und wenn man unter 25 Jahren abschließt im ersten Jahr noch einmal 200 € extra.  Eine super Erklärung dazu findet Ihr bei Wikipedia. Wenn man dann mal ein Jahr nix verdient, kann man mit dem Beitrag in der Regel auch aussetzen. Das solltet Ihr aber beim Abschluss eines Vertrages noch einmal prüfen.

6. Stipendien einsacken

Es ist verrückt aber wahr: Viele der Stipendien und Förder-Anbieter in Deutschland werden ihr Geld nicht los, weil es nicht genug oder nicht die richtigen Bewerber gibt. Es lohnt sich also in jedem Fall die Angebote mal zu durchforsten und zu schauen ob man da nicht doch irgendwo reinpasst. Ein guter Ausgangspunkt für die Recherche ist die Seite des Hochschulkompass

7. Teilen und verdienen

Wohnung, Auto, Bügeleisen, Freizeit…. es gibt mittlerweile diverse Möglichkeiten diese Dinge im Netz zu Geld zu machen indem man sie mit anderen teilt.   Das eigene Auto klappt mit Anbietern wie autonetzer oder tamyca die eigene Bude kann man während der Semesterferien bequem über airbnb vermieten. Wer noch Zeit übrig hat kann findet auf betreut.de sicher jemanden bei dem er sich nützlich machen kann. Oder man registriert sich auf tutoria.de als Nachhilfelehrer. Oder, oder, oder

8. Gebrauchtes zu Geld machen

Bücher, Handys, CDs, DVDs, Klamotten usw. lassen sich ebenfalls über das Internet zu Geld machen. Diverse Plattformen bieten an den gebrauchten Kram zum festen Preis abzunehmen. Unsere Favoriten sind momox für Bücher und CDs und wirkaufens für fast alles was einen Stecker hat. Wer mehr Zeit hat und mehr rausholen will kann den guten alten ebay-Weg gehen und den Kram einzeln versteigern.

9. Begrüßungsgeld einsammeln

Einige Hochschulstädte kämpfen mit Begrüßungsgeld Aktionen um neue Einwohner. Bis zu 500 e kann man bekommen, wenn man sich am Studienort anmeldet. Eine gute Übersicht, wo man wie viel bekommt gibt es bei Zeit-Online.

10. Ums ganz große Geld kümmern

Wenn Du immer wissen willst, was aktuell die angesagten Trends sind aus dem eigenen Geld noch ein bißchen mehr zu machen, dann bist du mit einem Jahresabo der Zeitschrift Capital gut ausgestattet. Das gibt es bei einer Neuanmeldung bei allmaxx.de kostenfrei als Bonus oben drauf. Das sind dann schon wieder locker 90 € gespart.

Das Vermögen der anderen…

Mittwoch, 30. Mai 2012

Auch wenn wir Studenten davon vielleicht nichts merken, aber die Deutschen haben so viel Geld wie nie zuvor! Auf satte 4,7 Billionen Euro Geldvermögen kommt die deutsche Bevölkerung laut Bundesbank; allein letztes Jahr wuchs es um satte 149 Milliarden Euro an. Pro Kopf sind das also schlappe 57.000€. Und hier sind Sachwerte wie Immobilien noch nicht einmal eingerechnet…

Dem gegenüber stehen allerdings auch Schulden von 1,55 Milliarden Euro, die zum größten Teil aus Immobilienkrediten bestehen. Das ist zwar der höchste Stand seit 2007, aber aufgrund der niedrigen Zinsen und einem sogar fallenden Verschuldungsgrad der Privatleute sind diese Schulden aber kein Grund zur Beunruhigung.

Girokonten für Studenten

Sonntag, 04. März 2012

Wenn man im Internet nach Girokonten sucht, wird man schnell erschlagen. Auch als Student verliert man  da schnell den Überblick. Welches ist das beste Angebot?

Und was ist das beste Girokonto für Studenten? Sind Studenten überhaupt anders und sollten sie nach anderen Kriterien suchen?

Wir finden schon. Denn Studenten haben einen etwas anderen Lebensstil als der durchschnittliche Normalbürger, auch wenn das im Einzelfall natürlich ganz anders sein kann.

Also, worauf sollten Studenten achten, und was wäre nicht so wichtig?

Zu allererst: Ein gutes Girokonto sollte natürlich kostenlos sein. Insbesondere für Studenten, bei denen das Geld ein wenig enger sitzt, sind Kontoführungsgebühren unangenehm und dabei vor allem eins: vermeidbar. Inzwischen gibt es eine Vielzahl von kostenlosen Anbietern.

Darüber hinaus hängt das beste Angebot auch vom eigenen Lebensstil ab. Hier ein paar Beispiel, die weiterhelfen können:

Du bist viel unterwegs und auch gern mal im Dispo?

Dann solltest du nach Angeboten schauen, wo das Geld abheben weltweit kostenlos ist und der Dispo-Zins niedrig ist. Eine hohe Guthabenverzinsung bringt ja nichts, wenn kein Geld auf dem Konto ist.

Du möchtest mit der Kontoeröffnung ordentlich Geld abstauben?

Dann sieh dir das Angebot der comdirect an. Über allmaxx bekommst du 25€ Cashback, und wenn du das Konto in den Folgemonaten nutzt, gibt’s von der comdirect auch noch 50€ als Guthaben obendrauf.  75€ für ein kostenloses Girokonto, wenn das nichts ist. Wenn du  ein eigenes Einkommen hast, dann bietet dir die Netbank derzeit sogar 70€ Willkommensbonus bei 25€ allmaxx-Cashback…

Du hast Geld auf der hohen Kante und suchst die beste Verzinsung?

Da solltest du stärker auf die Guthabenverzinsung schauen. Allerdings bieten Tagesgeldkonten häufig noch bessere Konditionen an. Häufig gibts die aber zum Girokonto obendrauf. Vorteil: die sind direkt mit dem Girokonto verknüpft. Ein externes Tagesgeldkonto kann schon mal unpraktisch werden, wenn man Geld hin und her schieben muss.

Wie man sieht, das „beste Girokonto für Studenten“  gibt es pauschal nicht. Wer sich aber bei einem der drei Szenarien gut aufgehoben fühlt, sollte zuschlagen! Mehr Informationen zu den Konten gibt es hier

Warum sind die Banken gerade so nett?

Mittwoch, 11. Januar 2012

Dem einen oder anderen wird es aufgefallen sein: Die Zinsen sind derzeit so gut wie länger nicht mehr. Obwohl die Zentralbank den Leitzins gerade wieder gesenkt hat, was als klares Signal zu Zinssenkungen gilt, kann man bei vielen Banken derzeit gute Konditionen z.B. für das Tagesgeld bekommen.

Aber warum?  Wenn die Banken sich viel billiger Geld von der Zentralbank als von uns leihen können, warum werden dann wir so sehr umworben?

Wer jetzt denkt: „Na, die haben ja auch gerade etwas gutzumachen!“ mag recht haben, allerdings ist das keineswegs der Grund für den Kuschelkurs der Banken.

Der Grund liegt in neuen Regularien, die EU-weit gelten sollen. Denn ab Juli 2012 müssen die Banken eine Kernkapitalquote (hauptsächlich Rücklagen und eben Einlagen von Sparern) von 9% vorweisen, um in Krisenzeiten solider aufgestellt zu sein. Dafür müssen allein die deutschen Banken noch 13,1 Milliarden Euro von Anlegern einsammeln.

Ab 2013 gilt dann auch noch Basel III, eine weitere Regulierung des Bankenmarkts. Diese erfordert eine langfristige Kundenbindung.

Banken haben also eher ein wirtschaftliches Interesse uns, den Privatkunden.  Aber ob nun wirtschaftlich motiviert oder tatsächlich geläutert, die Banken verbessern ihre Kundenkonditionen, und das sollte man nutzen….

Ein Beispiel ist unser derzeitiges Angebot der ING-Diba, 2,5% p.a. plus Startguthaben. Wer mehr erfahren möchte, hier gehts lang…

hier klicken

Was weiß die Schufa über mich?

Mittwoch, 28. September 2011

Auf dem Weg zum gläsernen Menschen wird immer wieder die Schufa als ein Schuldiger herangeführt. Aber was weiß die Auskunftei eigentlich über mich?

Die Schufa ist ein privates Unternehmen, welches in der Tat Daten sammelt, um sie ihren Kunden zur Verbesserung der Risikobewertung zur Verfügung zu stellen. Diese Daten müssen allerdings in Einklang mit dem Datenschutzgesetz erhoben werden. In anderen Worten: Den Daten, die Eingang in eure Kartei finden, habt ihr ziemlich sicher selbst zugestimmt. Denn wenn immer ihr ein Kreditgeschäft abwickelt, unterschreibt ihr ziemlich sicher auch die Schufa-Klausel, die neben der Erlaubnis zur Auskunft eben auch die Sendung der Daten dieses Geschäfts an die Schufa erlaubt.

Was steht aber nun genau drin?

Im weitesten Sinne alles, was mit euren Kreditgeschäften im Zusammenhang steht. Neben Namen und Kontakt sind das Kreditgeschäfte wie die Einrichtung eines Bankkontos, Kreditaufnahmen oder aber auch Telekommunikationsverträge und Ratenkäufe, die ja auch eine langfristige Zahlungsverpflichtung darstellen.

Darüber hinaus werden sog. „Abweichende Zahlungsverhalten“ aufgezeichnet, wie Mahnverfahren oder Kreditausfälle bezeichnet werden. Ebenso werden eidesstattliche Erklärungen und Privatinsolvenzen verzeichnet. Diese Gruppe von Vermerke sind die tatsächlichen bösen Einträge. Sie ziehen den sogenannten Score-Wert herunter, der über die Bonität Auskunft geben soll. Er stellt aus Erfahrungswerten in einem mathematischen Modell die Wahrscheinlichkeit eines Zahlungsausfalls dar. Die Entscheidung, ob ein Geschäft dann zustande kommt, liegt aber weiterhin bei eurem Geschäftspartner, die Schufa liefert lediglich eine Hintergrundinformation dazu.

Übrigens: Seit April 2010 habt ihr das Recht, euch einmal im Jahr kostenlos über eure gespeicherten Daten  informieren zu lassen! Da es immer wieder zu fehlerhaften Einträgen kommt, solltet ihr dies auch nutzen, wenn ihr größere Geschäfte abwickeln wollt. Ihr könnt die Auskunft hier anfordern!

Vom Phishing und Pharming….

Mittwoch, 24. August 2011

Nein, es handelt sich natürlich  nicht um eine Rechtschreibschwäche meinerseits. Sondern um die neuesten Betrugsverfahren um an eure Bankdaten zu gelangen. Sind diese erst einmal mittels z.B. einer gefälschten Banken-Website abgephisht, lassen sich so oft schmerzhafte Überweisungen auf den Kontoauszügen feststellen.

Seit 31. Oktober 2009 gilt: Nur wenn der Kunde (also ihr) grob fahrlässig oder gar vorsätzlich handelt, haftet ihr für den Schaden. Bei fahrlässigem Verschulden haftet der Kunde lediglich bis maximal 150€, den Rest hat die Bank zu tragen und gegebenenfalls von der überweisungserhaltenden Bank zurückzufordern.

Auch die Verwendung von PIN/TAN-Verfahren wird immer kritischer gesehen. So tragen Banken laut Ansicht des Berliner Kammergerichts dann  auch eine Mitschuld, denn das Verfahren gilt schon seit längerem als nicht mehr 100% sicher. Ein Umstand, der die Banken wohl in näherer Zukunft zum Handeln zwingen wird.

Neuester Trick ist die Gewinnung von unbefangenen Opfern als Mitarbeiter, die ihr Konto für die Verschleierung dieser Zwecke zur Verfügung stellen. Unter einem Provisionsversprechen werden die Mitarbeiter und deren private Konten zur Durchleitung von geschäftlichen Geldbeträgen angeworben. Diese Gelder entstammen allerdings illegalen Überweisungen, so dass nach kurzer Zeit das Geld weg ist (weil weitergeleitet) und die Opfer ihres wieder zurück fordern. Auf den Forderungen bleibt dann der „Mitarbeiter“ sitzen und hat sich nebenbei auch noch wegen Geldwäsche schuldig gemacht.

Bei der Durchsetzung solcher Schadenersatzforderungen kann euch natürlich eine Rechtsschutzversicherung weiterhelfen, zum Beispiel der günstige Studentenrechtsschutz.