Archiv für die Kategorie ‘Berufsunfähigkeitsversicherung’

Einsteiger-Tarife bei der BU – Was bringt’s?

Freitag, 21. Januar 2011

Gerade für Studenten und Berufseinsteiger werden immer wieder Tarife auf den Markt gebracht, die in den ersten Jahren durch niedrige Beiträge glänzen. Wie wird das erreicht? Und: Bringt das was?

Die verminderten Beiträge werden durch zwei Wege erreicht: einige Versicherer beginnen mit einer prozentualen Rabatt, der natürlich in den späteren Jahren wieder ausgeglichen werden muss. Ein anderer Weg ist, zuerst eine Versicherung mit kurzer Laufzeit zu wählen, die entsprechend günstig ist, aber während der Laufzeit nach hinten verlängert werden kann. Allerdings wird hier der Alterstarif natürlich neu berechnet und man zahlt in den späten Jahren mehr als man ohne die Vergünstigung am Anfang gezahlt hätte.

Fazit: Die Einsteigertarife der BU-Versicherer sind natürlich kein Geschenk, sondern eher die Verlagerung der Beitragszahlung in eine fernere Zukunft. Das kann natürlich trotzdem für viele Berufseinsteiger und Studenten Sinn machen, ein unbedingtes Muss ist es aber nicht.

BU-Versicherung: langsam kommt die Message an…

Freitag, 17. Dezember 2010

Zum Jahresende kommen ja immer diese Zahlen. Da gibt es diese und jene Statistik, das Jahr (und manchmal auch erst das Jahr davor.. ) wird zusammengefasst. In diesen Tagen sind mir zwei Zahlen besonders aufgefallen:

Erstens: die Zahl der Berufsunfähigkeitsversicherten steigt. Das ist schon mal gut. Das Bewusstsein, dass man seine Arbeitskraft absichern sollte, steigt.

Zweitens: Der Anteil der Versicherten an der Arbeitsbevölkerung liegt immer noch bei gerade einmal 25 Prozent! Hier muss dann doch noch viel Aufbau-Arbeit geleistet werden, denn sonst wird in der deutschen Arbeiterschaft noch das große Jammern und Klappern einsetzen. Schließlich werden nun einmal rund 50 Prozent aller Berufstätigen zumindest kurzfristig berufsunfähig, und die sozialen Netze sind…wie sag ich es diplomatisch… nicht mehr so engmaschig wie früher.

Da wir aber alle Optimisten sind, richten wir unser Augenmerk auf die erste Botschaft, die da lautet:

So langsam kommt die Message an:  Das Wertvollste, was wir haben ist unsere Gesundheit und Arbeitskraft, also sollten wir sie entsprechend schützen!

Senioren at work!

Mittwoch, 22. September 2010

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, arbeiten wir Deutsche deutlich länger als noch vor 10 Jahren. Der Prozentsatz der Menschen, die zwischen 60 und 64 Jahren noch arbeitet ist doppelt so hoch wie im Jahr 2000. Auch der Anteil der Erwerbslosen im Alter hat sich von 22% auf etwa 8% gesenkt.

Okay schön…aber was hat das alles mit mir Studi zu tun?

Ganz einfach: Wir alle sollten uns an den Gedanken gewöhnen länger als bis „um die 60“ arbeiten zu müssen. Schließlich werden wir auch deutlich älter als unsere Vorgänger-Generationen. Das Problem ist aber, das wir alle einen gesunden Zustand bis sagen wir 65 oder 67 gar nicht garantieren können. Arbeit wird genug da sein, dafür sorgt allein schon der demografische Wandel (Schulabgänger minus Neurentner in Deutschland 2009:  -100.000!). Wir müssen unsererseits dafür sorgen, dass wir unser Arbeitsleben gesund überstehen. Es sollte daher nach Möglichkeit jeder eine gute Berufsunfähigkeitsversicherung haben!

Die Psychose ist unter uns…

Samstag, 21. August 2010

Wenn man dem neuesten Gesundheitsreport der Techniker Krankenkasse glauben darf, dann bleibt der Krankenstand der Deutschen auf konstant niedrigem Niveau.  Die Techniker analysiert hierbei ihren Bestand von ca. 3,4 Mitgliedern nach Krankenstand und auch Krankheitsarten.  Im langjährigen Durchschnitt fehlen die Deutschen Arbeiter etwa 11 Tage im Jahr, wobei der Trend steigend ist (2009: 12,4 Tage). Erstaunlicher ist allerdings eine Verschiebung  anderer Art, nämlich der Ursachen.  Während die klassischen Erkrankungen seit Jahren stark auf dem Rückzug sind, haben in den letzten Jahren psychische Krankheiten und Auffälligkeiten um etwa 40% zugelegt! Da diese häufig langwierig behandelt werden müssen, schlagen psychische Erkrankungen besonders heftig ins Kontor. So ist diese Art der Krankheiten inzwischen für mehr als 35% aller Fehltage verantwortlich!

Psychische Erkrankungen sind also mitten in der Gesellschaft angekommen. Sie nehmen auch eine Spitzenposition der Berufsunfähigkeiten ein. Denkt also bitte immer daran, dass es tatsächlich jeden erwischen kann. Nur ein Grund mehr, frühzeitig die Arbeitskraft abzusichern. Denn mit ein einer psychologischen Behandlung in der Vergangenheit gehen die Chancen auf eine Berufsunfähigkeitsversicherung gegen Null.