Als Student ist einem in der Regel aber relativ unklar, wie so ein Risiko eigentlich aussieht. Es gibt allerdings sehr präzise Zahlen warum Menschen berufsunfähig werden und wie hoch das Risiko ist. Aktuell geht man davon aus, dass jeder dritte Arbeiter und jeder fünfte Angestellte in Deutschland vor Erreichen des gesetzlichen Rentenalters aus seinem Beruf aussteigen muss.

Für viele Menschen ist es überraschend, dass der größte Teil von Berufsunfähigkeit psychische Ursachen hat. Und wir reden hier nicht von Wahnsinn oder Schizophrenie, sondern die meisten (gerade Angestellte) Menschen leiden unter dem Burn-out-Symptomen oder Mobbing am Arbeitsplatz. Und so etwas lässt sich für niemand wirklich ausschließen.
Aus diesem Grund ist auch die nach wie vor weit verbreitete Unfallversicherung keine wirkliche Alternative zum Berufsunfähigkeitsschutz: Weniger als 10 % aller Fälle von Berufsunfähigkeit sind auf Unfälle zurückzuführen.
Hier ein Überblick zu den häufigsten Ursachen für eine Berufsunfähigkeit.
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von Alex |
Mittwoch, 30. November 2011 |
Thema:
Allgemein
Hinter diesem neudeutschen Wort versteckt sich nichts Geringeres als das Verhältnis zwischen Arbeitsleben und privatem Leben. Einen Job, zu haben, der einen ausfüllt ist toll. Aber was, wenn neben dem Traumjob fast nichts mehr übrig bleibt? Inzwischen ist bewiesen, dass es einen Zusammenhang zwischen beruflichem Stress und gesundheitlichen Gebrechen gibt. In Deutschland gibt es daher eine Arbeitszeitgrenze von 48 Stunden in der Woche, die allerdings von vielen Arbeitgebern eher als freundlichen Hinweis verstanden wird.
So erfüllt nach dem Statistischen Bundesamt heute jeder zehnte Erwerbstätige die 48-Stunden-Grenze. Insbesondere Selbstständige geben gern auch 60 Stunden als Wochenarbeitszeit an. Auch bei Führungskräften geben 38,5 Prozent an, mehr als 48 Stunden zu arbeiten. Für diese Gruppen gibt es ein verständliches Motiv, Selbstverwirklichung und Karriere. Trotzdem sollte man darauf achten, ein eigenes Privatleben zu besitzen. Denn schließlich sind keine Krankheiten stärker auf dem Vormarsch als das Burnout-Syndrom und Depressionen.
Und überhaupt, was ist das eigentlich? Die Nachversicherungsgarantie ermöglicht es, seinen Versicherungsschutz bei der Berufsunfähigkeitsversicherung nachträglich erhöhen zu können. Und das ohne erneute Gesundheitsprüfung. Gerade für Studenten ist diese Garantie sehr wichtig. Um den Schutz zu haben, sollten Studenten schließlich schon frühzeitig eine kleine Rente absichern.
Nach dem Studium aber steigen die Einkommen, und dann muss der Schutz auch ohne neue Gesundheitsprüfung mitwachsen können! Im Idealfall ist die Nachversicherungsmöglichkeit nicht an bestimmte Ereignisse gebunden, viele Versicherer aber ermöglichen die Erhöhung nur zu bestimmten Anlässen wie z.B. starke Gehaltsteigerungen, Hochzeit oder Kindeserwartung. Das ist akzeptabel, wenn sich die Erhöhung auf eine Vielzahl von Ereignissen beziehen kann. Sollte sich die Erhöhung nur durch einige wenige und individuell unwahrscheinliche Punkte ermöglichen lassen, sollte man die Finger von dem Tarif lassen.
Wenn ihr Fragen zu dem Thema habt oder euch die Berufsunfähigkeitsversicherung interessiert, meldet euch einfach
hier
von Alex |
Mittwoch, 27. Juli 2011 |
Thema:
Allgemein
Ernstes Thema: Immer mehr Studenten kommen nur mit Psychopharmaka durchs das Studium. Dass dies nicht nur eine kleine Minderheit betrifft, zeigt die Studie der Techniker Krankenkasse (TK). Die hat die 135.000 Studenten mit eigener TK-Mitgliedschaft anonym auf deren Diagnose-Arten ausgewertet und kam zu dem Schluss, dass bei 30% (!) aller weiblichen und etwa 12,5% aller männlichen TK-Studenten im Jahr 2010 eine psychische Störung diagnostiziert worden ist. Allein 5% der weiblichen Studenten bekam 2010 Antidepressiva verschrieben. Die Arzneigruppe „Nervensystem“ ist die am meisten verschriebene unter Studenten.
Das sind Werte, die aufrütteln sollten.
Eines jedoch muss auch klar sein: So heftig diese Werte auch sind, so ist die Stichprobe der Studenten nicht wirklich repräsentativ. Studenten mit eigener Krankenversicherung spalten sich hier in drei Gruppen: Studenten aus der Krankenversicherung der Studenten (ab 25 Jahren), Studenten mit freiwilliger Mitgliedschaft (ab dem 14. Fachsemester oder ab 30 Jahren) und ausländische Studenten, die sich nicht in der Familienversicherung absichern können. Alle drei Gruppen haben spezifische Eigenarten, der „normale“ Student, der mit 19 Jahren regulär das Studium aufnimmt ist hier nur relativ schwach repräsentiert. Die hier betrachteten Studenten sind also überdurchschnittlich alt und lange im Studium oder haben als Ausländer auch einen kulturell unterschiedlichen Hintergrund zu verdauen.
Von daher gehe ich davon aus, dass diese Werte auf die Gesamtheit der Studenten betrachtet dann doch etwas niedriger ausfallen dürften. Ihrer Aktualität und Brisanz tut das aber keinen Abbruch.
Umso wichtiger ist vor diesem Hintergrund die Absicherung in der Berufsunfähigkeitsversicherung. Personen mit psychologischer Vorgeschichte haben keine Chance auf Versicherung. Umso wichtiger ist der Eintritt bevor etwas passiert, also im oder noch besser vor dem Studium!
Check!
von Alex |
Dienstag, 22. März 2011 |
Thema:
Allgemein
Der neue Studentenschutzbrief soll euch vor den wichtigsten Gesundheitsgefahren in jungen Jahren absichern, nämlich den Unfällen. Dabei ist es natürlich gut, dass es hier nicht nur um Unfälle an sich, sondern auch um viele andere Gesundheitsrisiken wie zum Beispiel Infektionen, Vergiftungen, Erfrierungen, Sonnenstiche und so einiges mehr geht.
Sollte euch nach solchen Vorkommnissen ein dauerhafter körperlicher Schaden entstanden sein, zahlt euch der Schutzbrief eine feste Geldsumme, die sich an der Schwere der Invalidität bemisst. Für kleine Schäden gibt es natürlich weniger Geld als für stärkere. Bei Vollinvalidität werden bis zu 250.000€ fällig; die man wohl auch braucht, wenn einem zum Beispiel durch einen Unfall beide Beine unbrauchbar gemacht wurden. Zusätzlich dazu gibt es einen Todesfallschutz von bis zu 25.000€, der gleichzeitig auch als Vorschuss dient, wenn der endgültige Zustand der Invalidität nicht sofort feststeht. Das kann nämlich schon mal ein paar Monate dauern.
Darüber hinaus hat der Schutzbrief eine Reihe weiterer netter Features, wie z. B. die Übernahme von Bergungskosten oder kosmetischen Operationen nach Unfällen
Alles in allem ist der Studentenschutzbrief eine sehr gute Unfallversicherung, die durch ein unschlagbar günstiges Preis-Leistungsverhältnis besticht. Speziell wenn man viel im Ausland unterwegs ist oder regelmäßigem Sport nachgeht definitiv eine sinnvolle Sache.
Auch wenn Unfälle unbestritten die Hauptursache für schwere Gesundheitsschäden in jungen Jahren darstellen, ist der Studentenschutzbrief kein günstiger Ersatz für eine teurere Berufsunfähigkeitsversicherung. Der Grund dafür ist einfach: die meisten Berufsunfähigkeiten resultieren aus Rückenschäden oder psychischen Problemen. Diese Risiken sollte man idealerweise solange absichern, wie man keine Beschwerden hat. Mehr Infos hierzu…
Gerade für Studenten und Berufseinsteiger werden immer wieder Tarife auf den Markt gebracht, die in den ersten Jahren durch niedrige Beiträge glänzen. Wie wird das erreicht? Und: Bringt das was?
Die verminderten Beiträge werden durch zwei Wege erreicht: einige Versicherer beginnen mit einer prozentualen Rabatt, der natürlich in den späteren Jahren wieder ausgeglichen werden muss. Ein anderer Weg ist, zuerst eine Versicherung mit kurzer Laufzeit zu wählen, die entsprechend günstig ist, aber während der Laufzeit nach hinten verlängert werden kann. Allerdings wird hier der Alterstarif natürlich neu berechnet und man zahlt in den späten Jahren mehr als man ohne die Vergünstigung am Anfang gezahlt hätte.
Fazit: Die Einsteigertarife der BU-Versicherer sind natürlich kein Geschenk, sondern eher die Verlagerung der Beitragszahlung in eine fernere Zukunft. Das kann natürlich trotzdem für viele Berufseinsteiger und Studenten Sinn machen, ein unbedingtes Muss ist es aber nicht.
von Alex |
Freitag, 17. Dezember 2010 |
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Allgemein
Zum Jahresende kommen ja immer diese Zahlen. Da gibt es diese und jene Statistik, das Jahr (und manchmal auch erst das Jahr davor.. ) wird zusammengefasst. In diesen Tagen sind mir zwei Zahlen besonders aufgefallen:
Erstens: die Zahl der Berufsunfähigkeitsversicherten steigt. Das ist schon mal gut. Das Bewusstsein, dass man seine Arbeitskraft absichern sollte, steigt.
Zweitens: Der Anteil der Versicherten an der Arbeitsbevölkerung liegt immer noch bei gerade einmal 25 Prozent! Hier muss dann doch noch viel Aufbau-Arbeit geleistet werden, denn sonst wird in der deutschen Arbeiterschaft noch das große Jammern und Klappern einsetzen. Schließlich werden nun einmal rund 50 Prozent aller Berufstätigen zumindest kurzfristig berufsunfähig, und die sozialen Netze sind…wie sag ich es diplomatisch… nicht mehr so engmaschig wie früher.
Da wir aber alle Optimisten sind, richten wir unser Augenmerk auf die erste Botschaft, die da lautet:
So langsam kommt die Message an: Das Wertvollste, was wir haben ist unsere Gesundheit und Arbeitskraft, also sollten wir sie entsprechend schützen!
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, arbeiten wir Deutsche deutlich länger als noch vor 10 Jahren. Der Prozentsatz der Menschen, die zwischen 60 und 64 Jahren noch arbeitet ist doppelt so hoch wie im Jahr 2000. Auch der Anteil der Erwerbslosen im Alter hat sich von 22% auf etwa 8% gesenkt.
Okay schön…aber was hat das alles mit mir Studi zu tun?
Ganz einfach: Wir alle sollten uns an den Gedanken gewöhnen länger als bis „um die 60“ arbeiten zu müssen. Schließlich werden wir auch deutlich älter als unsere Vorgänger-Generationen. Das Problem ist aber, das wir alle einen gesunden Zustand bis sagen wir 65 oder 67 gar nicht garantieren können. Arbeit wird genug da sein, dafür sorgt allein schon der demografische Wandel (Schulabgänger minus Neurentner in Deutschland 2009: -100.000!). Wir müssen unsererseits dafür sorgen, dass wir unser Arbeitsleben gesund überstehen. Es sollte daher nach Möglichkeit jeder eine gute Berufsunfähigkeitsversicherung haben!
Wenn man dem neuesten Gesundheitsreport der Techniker Krankenkasse glauben darf, dann bleibt der Krankenstand der Deutschen auf konstant niedrigem Niveau. Die Techniker analysiert hierbei ihren Bestand von ca. 3,4 Mitgliedern nach Krankenstand und auch Krankheitsarten. Im langjährigen Durchschnitt fehlen die Deutschen Arbeiter etwa 11 Tage im Jahr, wobei der Trend steigend ist (2009: 12,4 Tage). Erstaunlicher ist allerdings eine Verschiebung anderer Art, nämlich der Ursachen. Während die klassischen Erkrankungen seit Jahren stark auf dem Rückzug sind, haben in den letzten Jahren psychische Krankheiten und Auffälligkeiten um etwa 40% zugelegt! Da diese häufig langwierig behandelt werden müssen, schlagen psychische Erkrankungen besonders heftig ins Kontor. So ist diese Art der Krankheiten inzwischen für mehr als 35% aller Fehltage verantwortlich!
Psychische Erkrankungen sind also mitten in der Gesellschaft angekommen. Sie nehmen auch eine Spitzenposition der Berufsunfähigkeiten ein. Denkt also bitte immer daran, dass es tatsächlich jeden erwischen kann. Nur ein Grund mehr, frühzeitig die Arbeitskraft abzusichern. Denn mit ein einer psychologischen Behandlung in der Vergangenheit gehen die Chancen auf eine Berufsunfähigkeitsversicherung gegen Null.