Archiv für die Kategorie ‘Allgemein’

Welchen Wert hat eure Facebook-Pinnwand?

Mittwoch, 18. April 2012

Etwa 10.000€ – so schätzt Medienanwalt Christian Solmecke – an Abmahngebühren.

Denn solltet ihr urheberrechtlich geschütztes Material (Bilder, Music, Videos) auf eurer Seite haben, egal ob von euch oder einem Dritten eingestellt, dann könnt ihr dafür haftbar gemacht werden. Das geschieht in der Regel durch eine Abmahnung eines Anwalts, die von 100 bis 1.000 Euro kosten kann. Und nachdem sich einschlägige Anwaltskanzleien Tauschbörsen als Einnahmequelle entdeckt haben, wenden sie sich verstärkt den sozialen Netzwerken zu.

Immerhin: Der Gesetzgeber möchte entgegenwirken und die oft nach oben umgangene Abmahnpauschale von 100€ stärken. Das sollte den Kanzleien den finanziellen Anreiz für Abmahnorgien zu nehmen.  Aber bis das tatsächlich passiert ist, sollte sich jeder seine Pinnwand noch einmal genauer anschauen.

Wer sich im Internet rechtlich absichern möchte, der kann dies für 2,99€ im Monat tun. Für mehr Infos einfach das Kontaktformular benutzen!

Ostergeschenke doof?

Mittwoch, 11. April 2012

Aus aktuellem Anlass wieder eine kleine Auffrischung: Wie weit gehen die Verbraucherrechte genau?
Rechtlich ist es so: Gekauft ist gekauft. Mit dem Schluss des Kaufvertrages sind alle Rückgabe- oder Umtauschrechte erloschen, solange die Ware einwandfrei ist. Nur bei Telefon- oder Onlinegeschäften gibt es ein Rückgaberecht von 14 Tagen ab Erhalt der Ware.
Glücklicherweise nehmen die großen Geschäfte die Ware freiwillig zurück, sie wollen sich ihre Kunden ja auch erhalten. Aber wenn der Händler auf stur schalten sollte, habt ihr tatsächlich schlechte Karten.
Diese Regelungen gelten übrigens nur für einwandfreie Ware, bei Defekten oder Schäden muss der Händler natürlich für Ersatz oder Reparatur sorgen. Ein Recht auf „Geld zurück“ gibt es auch hier erst dann, wenn der Händler den Schaden nachweislich nicht beheben kann.

Wie gut ist mein Studiengang? Und meine Uni?

Mittwoch, 04. April 2012

Pünktlich zum Semesterstart ist man beschäftigt mit Vorbereitungen. Trotzdem stellt sich häufig die Frage: Ist meine Uni eigentlich die richtige für mich? Wäre eine andere Uni vielleicht besser in meinem Studiengang? Dieser Frage gehen diverse Hochschul-Rankings nach, von der Exzellenz-Initiative der Regierung bis zur privatwirtschaftlichen Untersuchung.

Hier ein kleiner Überblick über die größten Studien zum Thema:

Die Exzellenzinitiative der Bundesregierung ist für die Hochschulen wichtig, da es hier um zusätzliche Fördergelder geht. Mehr Geld für Forschungszwecke zu haben verbessert natürlich die auch Studienbedingungen, daher ist es hilfreich, wenn eure Uni hier geführt wird. Allerdings kann man hier die universitären Bedingungen nicht miteinander vergleichen.

Hier!

Genauer ist hier das CHE Hochschulranking. Hier kann man für viele Studiengänge die besten Universitäten finden. Dabei wird nach vielen Einzelfaktoren unterschieden, so dass hier ein gutes Bild von den Studienbedingungen bis hin zur internationalen Reputation der Forschung möglich ist. Die Ergebnisse kann man sich auf der Hochschul-Seite der Zeit ansehen.

Hier!

Wer einen internationalen Blick auf die Top-Unis des Planeten braucht, sollte sich bei Quacquarelli Symonds umschauen. Hier gibt es eine Ranking der globalen Top-Universitäten je nach Fachrichtung.

Hier!

Je nachdem das Ergebnis ausfällt, kann man sich schon mal an die Planung des Wintersemesters machen, egal ob hier oder anderswo…

Zwangsabgabe für junge Selbstständige?

Mittwoch, 28. März 2012

Arbeitsministerin von der Leyen hat die Idee, junge Selbstständige unter 30 Jahren zu einem Abschluss einer Altersvorsorge zu verpflichten. Wer nicht privat vorsorgt, soll monatlich 300€ in die gesetzliche Rentenversicherung abführen und 100€ zusätzlich für die Erwerbsminderung.

Natürlich ist das Ziel, die Selbstständigen vor der Altersarmut zu bewahren, ein nobles. Allerdings ist es genauso nobel wie praxisfern. Die meisten jungen Selbstständigen kommen kaum über das Existenzminimum heraus, eine Zwangsabgabe von 400€ im Monat wäre absolut existenzbedrohend. Und so regt sich bereits Widerstand. Es gibt Facebookgruppen und online-petitionen werden diskutiert. In großen Zeitungen erschienen kritische Kommentare zu dem Vorstoß.

Sollte die Regelung kommen, wäre das das Ende für die große Mehrzahl an Neugründungen. Es bleibt also zu hoffen, dass wieder Vernunft einkehrt und eine geschicktere Lösung gefunden werden kann, junge Selbstständige zur Altersvorsorge zu motivieren.

Wie halte ich mein Smartphone sicher?

Mittwoch, 21. März 2012

Das Thema Datenschutz auf dem Smartphone wird ein immer größeres Thema. Nachdem inzwischen jedem bewusst ist, dass Cyberattacken den Computer schädigen können, muss nun beim Smartphone nachgearbeitet werden.

Für den Smartphone-User ergeben sich hier an mehreren Stellen Bedarf. Das erste Mittel ist die Sicherung des Zugriffs. Sollte das Smartphone verloren gehen oder gestohlen werden, haben die Finder oder Diebe sonst sofortigen Zugriff auf persönliche Daten und gespeicherte Konten. Da man das Handy permanent dabei hat, ist das Risiko auch deutlich höher als beispielsweise der Verlust des Laptops. Die Sicherung mittels PIN ist also dringend empfohlen.

Da Smartphones auch nichts anderes als mobile Computer sind, können auch sie über Viren, Trojaner oder sonstige Malware attackiert werden. Es ist also wichtig, dass die Systemsoftware des Telefons wie auch der installierten Apps immer aktuell ist. Auch hat eine aktuelle Studie ergeben, das Phishing, also das Abschöpfen von Passwörtern, am Smartphone etwa dreimal so effektiv ist wie am normalen Rechner. Der Grund ist schlicht, dass die Nutzer am Smartphone auf dem kleinen Display die Adressleiste weniger stark beachten und nicht bemerken, dass sie sich nicht auf der von ihnen gewünschten Webseite befinden. Auch hier ist also Vorsicht geboten. Inzwischen gibt es ja auch Apps, die vor Schadsoftware schützen (sollen).

Natürlich gibt es noch deutlich mehr Angriffspunkte, und eine 100%-ige Sicherheit wird nicht möglich sein. Wenn man aber diese Schritte umsetzt, hat man schon einmal viel für sein Smartphone getan. Mit Sicherheit.

Ist man mit einem 400-Euro-Job krankenversichert?

Sonntag, 11. März 2012

Grundsätzlich hat jemand bis 450 € Einkommen (Seit 2013 450 € davor 400 €) keinen Anspruch auf eine gesetzliche Krankenversicherung, auch wenn der Arbeitgeber hingegen Pauschalen an die Knappschaft abführen muss.

Nur die Unfallversicherung kann im vollem Umfang genutzt werden, allerdings nur wenn ein Arbeitsunfall vorliegt.

Wer einen solchen Mini-Job ausübt ist in der Regel über seinen Hauptjob krankenversichert, über die Familienversicherung oder freiwillig.

Kostenlos familienversichert ist man als Ehepartner eines gesetzlich versicherten Partners oder als Kind gesetzlich versicherter Eltern bis einschließlich 25 Jahre.

Wer älter als 25 Jahre ist, keine Haupttätigkeit und auch keinen Ehepartner hat, der gesetzlich versichert ist, muss sich freiwillig versichern. Aus dieser freiwilligen Versicherung können Beträge bis ca. 140 € je Krankenkasse entstehen.

Ist also wenig komfortabel für den Arbeitnehmer.

Ein wesentlich rentableres Beschäftigungsverhältnis bietet eine geringfügige Beschäftigung innerhalb der Gleitzone (401 € – 800 €). Der Arbeitnehmer kommt in den Genuss einer vollwertigen Sozialversicherung, inkl. Kranken- und Pflegeversicherung. Aber auch für den Arbeitgeber kann sich diese Regelung rentieren, denn auf die SV-Beträge erhält der Arbeitgeber stufenweise Ermäßigungen.

Infos zur Krankenversicherung für Studenten gibt es unter studentenkrankenkasse.de

Girokonten für Studenten

Sonntag, 04. März 2012

Wenn man im Internet nach Girokonten sucht, wird man schnell erschlagen. Auch als Student verliert man  da schnell den Überblick. Welches ist das beste Angebot?

Und was ist das beste Girokonto für Studenten? Sind Studenten überhaupt anders und sollten sie nach anderen Kriterien suchen?

Wir finden schon. Denn Studenten haben einen etwas anderen Lebensstil als der durchschnittliche Normalbürger, auch wenn das im Einzelfall natürlich ganz anders sein kann.

Also, worauf sollten Studenten achten, und was wäre nicht so wichtig?

Zu allererst: Ein gutes Girokonto sollte natürlich kostenlos sein. Insbesondere für Studenten, bei denen das Geld ein wenig enger sitzt, sind Kontoführungsgebühren unangenehm und dabei vor allem eins: vermeidbar. Inzwischen gibt es eine Vielzahl von kostenlosen Anbietern.

Darüber hinaus hängt das beste Angebot auch vom eigenen Lebensstil ab. Hier ein paar Beispiel, die weiterhelfen können:

Du bist viel unterwegs und auch gern mal im Dispo?

Dann solltest du nach Angeboten schauen, wo das Geld abheben weltweit kostenlos ist und der Dispo-Zins niedrig ist. Eine hohe Guthabenverzinsung bringt ja nichts, wenn kein Geld auf dem Konto ist.

Du möchtest mit der Kontoeröffnung ordentlich Geld abstauben?

Dann sieh dir das Angebot der comdirect an. Über allmaxx bekommst du 25€ Cashback, und wenn du das Konto in den Folgemonaten nutzt, gibt’s von der comdirect auch noch 50€ als Guthaben obendrauf.  75€ für ein kostenloses Girokonto, wenn das nichts ist. Wenn du  ein eigenes Einkommen hast, dann bietet dir die Netbank derzeit sogar 70€ Willkommensbonus bei 25€ allmaxx-Cashback…

Du hast Geld auf der hohen Kante und suchst die beste Verzinsung?

Da solltest du stärker auf die Guthabenverzinsung schauen. Allerdings bieten Tagesgeldkonten häufig noch bessere Konditionen an. Häufig gibts die aber zum Girokonto obendrauf. Vorteil: die sind direkt mit dem Girokonto verknüpft. Ein externes Tagesgeldkonto kann schon mal unpraktisch werden, wenn man Geld hin und her schieben muss.

Wie man sieht, das „beste Girokonto für Studenten“  gibt es pauschal nicht. Wer sich aber bei einem der drei Szenarien gut aufgehoben fühlt, sollte zuschlagen! Mehr Informationen zu den Konten gibt es hier

Das gibt’s doch gar nicht!

Mittwoch, 29. Februar 2012

Nachdem unsere Erde die letzten vier Jahre viel zu langsam durchs All geschippert ist (zum wiederholten Mal!), mussten sich kluge Köpfe wieder den guten alten 29. Februar aus dem Ärmel schütteln.

Da das aber nicht der erste erfundene Tag war, hier ein paar schöne Beispiele von erfundenen Tagen und was da so passiert ist:

Quasi brandaktuell: Der 30.12.2011 war tatsächlich ein Tag, den es nicht gibt. Zumindest auf Samoa. Um einmal auf die andere Seite der Datumsgrenze zu hüpfen, sprang der Kalender auf den pazifischen Inseln von 29. gleich auf den 31.12.2011. Praktisch: der 30.12 war ein Freitag….

Dass es auch andersherum geht, bewiesen die Schweden im Jahre 1712. Weil ihnen der 29.2. nicht extravagant genug war, ließen sie gleich noch den 30. Februar folgen. Angeblich, um sich an den julianischen Kalender anzupassen…..sicher doch.

Aber auch am 29. Februar passierten in der Vergangenheit allerlei Dinge:

Geboren wurden zum Beispiel der amerikanische Hip-Hop-Darsteller Ja Rule, der deutsche Nationalspieler Benedikt Höwedes oder das erste „Topmodel von Heidis Gnaden“ Lena Gercke.

Der Gotthardt-Tunnel wurde durchbrochen, ein Trauma für den Berg und alle Italienurlauber…

Das Kleeblatt-Autobahnkreuz wird patentiert.

Anscheinend neigt der 29.2. auch zu Katastrophen, allein in den letzten 52 Jahren, wir sprechen hier also von insgesamt 13 Tagen, gab es ein Erdbeben und zwei Flugzeugabstürze, bei denen niemand überlebte. Diese stolze Quote dürfen dann gern die Verschwörungstheoretiker unter euch erklären….

Prüfungsergebnisse anfechten – wie geht das?

Mittwoch, 29. Februar 2012

Die Prüfungsphase ist nun wieder da, die Ergebnisse stehen ins Haus. Wie jedes Semester wird es wieder dramatische Ergebnisse geben, die den einzelnen Studenten sich fragen lassen: „Wie geht das noch gleich mit der Anfechtung?“

Zuerst einmal muss man wissen, dass man jede Prüfung anfechten kann. Allerdings braucht man natürlich schon einen validen Grund.

Man hat dabei zwei Möglichkeiten:

Zuerst die Höherbewertung: Man ist mit der Bewertung der eigenen Leistung nicht einverstanden. Es werden also einzelne Punkte angefochten, die im Zweifelsfall über „bestanden“ oder „nicht bestanden“ entschieden haben können.

Außerdem kann man die Prüfung als solche anfechten, wenn bei deren Durchführung Fehler oder andere Unregelmäßigkeiten vorgekommen sind. Diese werden meistens in der Prüfungsordnung festgelegt und müssen eingehalten werden. Kommt es zu Verstößen der Ordnung, die nachteilig gewertet werden können, kann man die Prüfung anfechten. Bei positivem Ausgang kommt es zu einer Wiederholung der Prüfung.

Vom Verfahren her muss zuerst Widerspruch bei der Universität eingelegt werden.  Dafür hat man einen Monat nach Erhalt der  Prüfungsergebnisse Zeit. Wenn die Universität dem Widerspruch zustimmt, ist das Verfahren natürlich bereits erledigt. Wenn nicht, muss man Klage vor dem Verwaltungsgericht erheben. Auch hierfür hat man dann einen Monat Zeit.

Im Regelfall werden nicht bestandene Abschlussprüfungen angefochten. Man kann aber auch Prüfungen anfechten, wenn sie maßgeblichen Einfluss auf die Zulassung zur Abschlussprüfung haben.

Einen Anwalt brauch man im übrigens nicht im Widerspruchsverfahren und der ersten Instanz des Klageverfahrens, allerdings hat die Einschaltung eines Anwalt sicherlich deutliche Vorteile.

Wenn ihr euch gegen solche Fälle einen Anwalt leisten können wollt, ohne tief in die Tasche greifen zu wollen, für den ist die Rechtsschutzversicherung für Studenten sinnvoll. Mehr Informationen zum Thema Studentenrechtsschutz findet ihr hier

Was taugen Studenten-BUs?

Mittwoch, 22. Februar 2012

Finanztest 03/2012: Sind Berufsunfähigkeitsversicherungen für Studenten gut? Und auch sinnvoll?

Die aktuelle Ausgabe der Finanztest (03/2012) befasst sich wieder einmal mit Berufsunfähigkeitsversicherungen für Studenten.  Sie kommen zu dem Schluss dass diese sinnvoll sind, da Studenten im Regelfall keine Absicherung über die gesetzliche Rentenversicherung genießen (Erwerbsminderungsrente). Um im Sozialnetz abgesichert zu sein, muss man mindestens 5 Jahre sozialversicherungspflichtig versichert sein. Das erfüllen Studenten höchstens, wenn sie den zweiten Bildungsweg beschreiten. Darüber hinaus profitieren Studenten meistens von niedrigen Beiträgen, da sie in der Regel jung sind und akademische Berufe besser bewertet werden als handwerkliche.  Womit die Sinnfrage geklärt wäre.

Aber wie sieht die Qualität der Policen aus?

Die im Test befindlichen Tarife schnitten in der Regel gut ab, denn von der Qualität her sind die meisten Anbieter inzwischen gut aufgestellt. Große Unterschiede gab es aber beim Preis. Für die Modellpersonen schnitten Barmenia und die Allianz für die Gruppe der Studenten am günstigsten ab. Interessanterweise kam es häufiger vor, dass ein 20-jähriger Student über die komplette Laufzeit betrachtet weniger zahlt als jemand, der mit 30 Jahren einsteigt. Das zeigt, wichtig ein früher Einstieg tatsächlich ist.

Alles zusammen bestätigt Finanztest also die aktuelle Meinung, dass Studenten sich so früh wie möglich absichern sollten. Ein unverbindliches Angebot lässt sich unter anderem hier anfordern.