Archiv für die Kategorie ‘Allgemein’

Goldene Kreditkarte hilft nicht immer

Mittwoch, 11. Dezember 2013

Jeder Kreditkartenanbieter, der etwas auf sich hält, bietet die unterschiedlichsten Karten mit den vielfältigsten Zusatzleistungen an.

Beliebte Zusatzleistungen sind diverse Versicherungsangebote. Häufig mit dabei die Reiserücktrittsversicherung. In der Regel heißt es da, dass man den Reisepreis zurückbekommt, wenn man die Reise mit der Kreditkarte bezahlt. Das funktioniert aber nur, wenn man das auch 100% so durchzieht.

Das Amtsgericht München hat jetzt gerade entschieden, dass ein Kunde eben keinen Versicherungsschutz hat, wenn er auch nur einen Teil des Reisepreises über einen alternativen Zahlungsweg bezahlt. Ein Kunde hatte die erste Anzahlung per Überweisung geleistet und dann den Rest per Kreditkarte. Als er dann wegen Krankheit nicht verreisen konnte, wollte er sich über die Versicherung die Stornokosten von mehr als 3.000 € zurückholen. Das hat nicht geklappt und so wie es aussieht auch zu Recht.

Beim Abschluss einer Kreditkarte mit zusätzlichen Versicherungsleistungen sollte man sich daher immer die Bedingungen genau anschauen und ggfs. vorher auch noch einmal bei der Bank nachfragen, wie der Versicherungsschutz funktioniert. Am besten schriftlich per Email, damit man dann auch was in der Hand hat.

Die Versicherungen sind im Rahmen der Kreditkarte so günstig, weil Sie entweder nur schwer in Anspruch genommen werden können und/oder weil es von vielen Kunden schlicht vergessen wird, dass sie den Versicherungsschutz überhaupt haben.

Für Studenten empfiehlt sich daher eher eine kostenfreie Kreditkarte abzuschließen und dann ggfs. notwendige Versicherungen gezielt zusätzlich einzukaufen. Aktuell gibt es beispielsweise die Barclaycard New Visa kostenfrei.

Auch Studenten erhalten in Betrieben Gehaltsabrechnungen

Montag, 22. Juli 2013

Studenten sind während ihres Studiums oft als geringfügig oder kurzfristig Beschäftigte aber oft auch als Werkstudenten beschäftigt. In allen Beschäftigungsverhältnissen, außer der geringfügigen Beschäftigung, sind auch Studenten in fast allen Fällen sozialversicherungspflichtig. In den meisten Betrieben erhalten daher auch Studenten eine Gehaltsabrechnung. Diese Entgeltabrechnung enthält verschiedene Angaben zum Arbeitgeber und Arbeitnehmer sowie die detaillierte Aufstellung der monatlichen Be- und Abzüge.

Die Höhe der Abzüge ist variabel und von vielen Faktoren abhängig
Gehaltsabrechnungen sind in der Regel immer gleich aufgebaut. Außer der Anschrift des Arbeitgebers und den persönlichen Daten des Arbeitnehmers sind die Lohnsteuerklasse, die Konfession, die Versicherungsnummer und der Beginn des Beschäftigungsverhältnisses angegeben. Des Weiteren werden der Abrechnungszeitraum sowie die Steuertage und Sozialversicherungstage vermerkt. Alle Be- und Abzüge müssen in Deutschland in Euro angegeben werden. Die Höhe der steuerlichen Abzüge ist abhängig von der Höhe des Verdienstes, der Lohnsteuerklasse und den eingetragenen Freibeträgen. Bei den Sozialversicherungen können die Abzüge schwanken und sind daher beispielsweise abhängig von der Wahl der Krankenkasse, der Konfessionszugehörigkeit und auch ob der monatliche Verdienst in einem alten oder neuen Bundesland erzielt wird. Für detaillierte Informationen können Fachinfos zur Gehaltsabrechnung auch für Studenten, die einer Tätigkeit nachgehen, sehr interessant sein.

Der Aufbau der Gehaltsabrechnungen ist in den Betrieben sehr ähnlich
Die monatlichen Bezüge in Form von Gehalt oder Lohn inklusive der geldwerten Vorteile wie beispielsweise Sachbezüge und der Arbeitgeberanteil der vermögenswirksamen Leistungen ergeben das Gesamtbrutto. Nach Abzug der betrieblichen Altersvorsorge ergibt sich das Sozialversicherungs- oder Steuerbruttogehalt. Von diesem Bruttobetrag wird die Lohnsteuer abgezogen. Von der Lohnsteuer werden der Solidaritätszuschlag und die Kirchensteuer berechnet. Der Arbeitnehmer-Anteil zur Krankenversicherung, Arbeitslosenversicherung, Rentenversicherung und der Pflegeversicherung wird ebenfalls vom Steuerbruttogehalt einbehalten. Dieser Betrag wird als Nettoarbeitsentgelt nach Abzug der Steuern und Pflichtbeiträge bezeichnet. Bevor es zur Auszahlung des eigentlichen Lohnes und Gehaltes kommt, werden persönliche Abgaben wie beispielsweise Pfändungen, der Arbeitnehmer-Anteil der vermögenswirksamen Leistungen und die erhaltenen Sachbezüge vom Nettoarbeitsentgelt einbehalten. Ändern sich die Bezüge nicht, ist eine monatliche Gehaltsabrechnung in Papierform nicht vorgeschrieben.

Nicht jeder Student wird von der Steuer und Sozialversicherungspflicht befreit
Ob und in welcher Höhe ein Student steuer- und sozialversicherungspflichtig ist, hängt in erster Linie von seinem Beschäftigungsverhältnis ab. Sogenannte “ordentlich” Studierende können sich von der Steuer- und Sozialversicherungspflicht befreien lassen, wenn

- die wöchentliche Arbeitszeit von 20 Stunden nicht überschritten wird,
- die Beschäftigung ausschließlich während der Semesterferien nachgegangen wird,
- wenn es sich um eine kurzfristige Beschäftigung von weniger als zwei Monaten handelt.

Wird mehr gearbeitet gehen die Finanzbehörden von einer normalen Tätigkeit aus. Zu berücksichtigen sind selbstverständlich auch selbstständige und freiberufliche Tätigkeiten. Teilzeitstudenten und Teilnehmer an einem Fernstudium werden ebenfalls wie Arbeitnehmer besteuert. Stellt ein Arbeitgeber einen Studenten ein, muss eine Immatrikulationsbescheinigung der entsprechenden Hochschule vorgelegt werden.

Zum Studieren in eine andere Stadt ziehen

Sonntag, 23. Juni 2013

Keine Frage: Die Zeit, die man mit den Eltern zusammen unter einem Dach verbracht hat, war gelegentlich recht turbulent. Dennoch profitierte man von einem gewissen Komfort, was die typischen Aufgaben im Haushalt anging. Mit der Aufnahme eines Studiums heißt es jedoch für viele Jugendliche, dem Hotel Mama Lebewohl zu sagen.

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Das Vermögen der anderen…

Mittwoch, 30. Mai 2012

Auch wenn wir Studenten davon vielleicht nichts merken, aber die Deutschen haben so viel Geld wie nie zuvor! Auf satte 4,7 Billionen Euro Geldvermögen kommt die deutsche Bevölkerung laut Bundesbank; allein letztes Jahr wuchs es um satte 149 Milliarden Euro an. Pro Kopf sind das also schlappe 57.000€. Und hier sind Sachwerte wie Immobilien noch nicht einmal eingerechnet…

Dem gegenüber stehen allerdings auch Schulden von 1,55 Milliarden Euro, die zum größten Teil aus Immobilienkrediten bestehen. Das ist zwar der höchste Stand seit 2007, aber aufgrund der niedrigen Zinsen und einem sogar fallenden Verschuldungsgrad der Privatleute sind diese Schulden aber kein Grund zur Beunruhigung.

Aktionswoche…

Donnerstag, 24. Mai 2012

Für alle allmaxx-Schnäppchenjäger: Auf den eh schon günstigen Studenten-rechtsschutz gibt es bis zum 31.5.2012 noch einen 25€ Gutschein: RS2012OFF25.

Der Rechtsschutz für Studenten sichert euch in Studienangelegenheiten und darüber hinaus in den wichtigsten privat- und verkehrsrechtlichen Dingen ab. Für einen kleinen Zusatzbeitrag kann auch das Mietrecht mitversichert werden.

Den Gutscheincode müsst ihr beim Abschluss einfach angeben und nach Ablauf der Widerrufsfrist bekommt ihr 25€ auf euer Mitgliedskonto gebucht.

Informieren und bestellen könnt ihr hier:

Facebook-Aktien kaufen?

Montag, 21. Mai 2012

Seit ein paar Tagen gibt es sie im Handel: Die Facebook-Aktie:  Ist dies die Gelegenheit für alle Entschlossenen, jetzt endlich reich zu werden? Oder erweist sich der größte Börsengang seit Jahren als Kapital-Grab?

Für beide Szenarien gibt es hervorragende Beispiele in der Vergangenheit. Wer die Aktie der Telekom bei ihrer Ausgabe erworben hat, ist mit ihr nicht mehr glücklich geworden. Beim Börsengang von Google jedoch hätte man auch nach der Ausgabe ein Vermögen verdienen können.

Die Frage wird sein, ob es Facebook schafft, mit ihrer Dominanz bei sozialen Netzwerken tatsächlich Geld zu verdienen. Der Dienst ist kostenlos und kann sich also nur über Werbung refinanzieren. Diese jedoch ist längst nicht so effizient wie beim Branchenführer Google, an dem es in Sachen Suchmaschinen kaum noch ein Vorbei gibt.

Wie die Chancen dazu stehen, bleibt fraglich. Vielleicht verwendet Facebook auch das Geld aus dem Börsengang dazu, Unternehmen zu kaufen, die in Zukunft den Profit für das weiterhin kostenlose Facebook erwirtschaften sollen? Wie realistisch das Ganze ist muss jeder für sich selbst entscheiden. Aber nachdem die Aktie heute bereits 13 Prozent an Wert verloren hat kann man eines schon einmal voraussagen: einen blinden Hype wird es um Facebook wohl nicht geben.

Bin ich versichert, wenn ich betrunken bin?

Mittwoch, 16. Mai 2012

Gute Frage, denn verschiedene Versicherungen behandeln das Thema durchaus unterschiedlich. Krankenversicherungen ist das Thema weitgehend egal, bei Haftpflichtversicherungen oder im Unfallschutz kann das aber ganz anders aussehen. Bei Haftpflichtversicherungen kann das je nach Schaden als grobe Fahrlässigkeit gewertet werden, wobei dann der Versicherer nur anteilig haftet. Wie hoch dieser Anteil dann ist, ist Ermessenssache und landet nicht selten vor Gericht.

Bei vielen Unfallversicherungen gibt es einen Ausschluss für Bewusstseinsstörungen durch Alkohol. Dann hat man da natürlich keinen Schutz. Gute Unfallversicherer erkennt man daran, dass auch alkoholisierte Unfälle mitversichert werden. Natürlich seid ihr auch hier versichert, wenn ihr den Studentenschutzbrief habt.

Alkoholisiertes Autofahren ist ebenfalls ein kritisches Thema. Wenn ein Unfall zweifelsfrei auf Alkohol zurückzuführen ist, dann greift die Trunkenheitsklausel und die Versicherung ist leistungsfrei.  Ab 1,1‰ wird pauschal auf Fahruntüchtig entschieden, da gibt es keine Ausreden. Aber selbst bei Alkoholwerten unterhalb der 0,5‰-Marke wackelt der Versicherungsschutz nach einem Unfall. Auch hier wird kann grobe Fahrlässigkeit unterstellt werden und der Schaden nur anteilig ersetzt werden. Wer also Auto fährt und versichert sein möchte, der lässt tatsächlich am besten die Finger von der Flasche…

BAfoeG: Weg vom Hotel Mama?

Mittwoch, 09. Mai 2012

Bei der BAfoeG-Beantragung ist es ein leidiges Thema: Das Einkommen der Eltern. Verdienen die ein wenig zu viel, dann ist man schnell wieder im Hotel Mama eingecheckt. das prüft ihr am besten im BAfoeg-Rechner.

Aber es gibt auch ein paar Ausnahmen, bei denen das Einkommen der Eltern nicht mehr berücksichtigt wird. Meist ist die der Fall, wenn man auch vor dem Studium bereits wirtschaftlich selbstständig war.

Dafür müsst ihr eine dieser Bedingungen erfüllen:

  • Ihr seid vor Studieneintritt mind. 5 Jahre erwerbstätig gewesen.
  • Ihr seid vor Studieneintritt nach einer Berufsausbildung mind.3 Jahre erwerbstätig gewesen. Die Ausbildung plus anschließende Erwerbstätigkeit müssen mind. 6 Jahre ausmachen.
  • Beim Erwerb der allg. Hochschulreife auf dem zweiten Bildungsweg
  • Wenn ihr bei Beginn des Studiums über 30 Jahre alt seid. Dann müssen allerdings noch andere Bedingungen erfüllt sein, um überhaupt noch förderfähig zu sein. (z.B. Qualifikation auf zweiten Bildungsweg, Studium ohne Abitur, Einschreibung Masterstudiengang, familiäre Ausnahmeregelungen)

Darüber hinaus wird das Elterneinkommen natürlich auch nicht angerechnet, wenn deren Aufenthaltsort unbekannt ist oder andere wirtschaftliche Verpflichtungen gegen eine Unterhaltsverpflichtung sprechen.

Solltet ihr Waisen sein, wird das BAfoeG natürlich auch elternunabhängig berechnet. Allerdings wird die Waisenrente in die Betrachtung einbezogen!

Vorsicht beim online-Banking!

Mittwoch, 02. Mai 2012

Wer beim online-banking Opfer einer Cyber-Attacke wird, der muss inzwischen aufpassen, nicht auf dem Schaden sitzenzubleiben. Denn wer grob fahrlässig mit seinen Daten umgeht, der kann keinen Schadenersatz von der Bank erwarten. Dies hat eine Entscheidung des Bundesgerichtshofs entschieden.

Bei dem konkreten Fall wurde der Bankkunde aufgefordert, mehrere TAN-Nummern zur Freischaltung seines Accounts einzugeben. Dem kam der Kunde nach und gab 10 TAN-Nummern ein. Diese wurde später verwendet, um 5.000€ ins Ausland zu überweisen. Das Gericht sprach den Kunden schuldig, da zum Zeitpunkt das TAN-Verfahren mit postalisch zugestellten Listen ein gängiges Verfahren war und der Bank kein Verschulden nachzuweisen ist.

Daher immer Augen auf und aufgepasst, denn nicht jeder online entstandene Schaden lässt sich hinterher über die Bank regulieren….

Flight XYZ…..cancelled.

Mittwoch, 25. April 2012

Tja, was machen? Die Frage, ob ihr in einem solchen Fall euer Geld zurückverlangen könnt, ist gar nicht so einfach zu beantworten.
Wichtig hierbei ist, was die Ursache für den Ausfall darstellt. Wenn Piloten oder Flugbegleiter streiken, ist die Ursache die Airline. Dann könnt ihr euch auf die Erstattung eures Flugpreises freuen.
Streiken allerdings die Fluglotsen, diese sind weder bei der Airline noch einem Reiseveranstalter angestellt, zählt der Ausfall als höhere Gewalt wie ein Vulkanausbruch. In diesem Fall geht ihr leer aus!
Auch wenn es durch solche Turbulenzen zu Verspätungen kommt, habt ihr Rechte. Die Airlines müssen am Flughafen gestrandete Reisende ab einer Wartezeit von 2 Stunden betreuen. Dies beinhaltet Telefonate, Getränke und Verpflegung. Bei längeren Flügen tritt diese Pflicht aber erst nach 3 oder sogar 4 Stunden in Kraft, da die Reisenden auf gewisse Verzögerungen eingestellt sein müssen.
Nach 5 Stunden Wartezeit könnt ihr aber von der Airline den Flugpreis zurückverlangen, egal ob durch Verschulden der Airline oder höhere Gewalt. Auch ein Umbuchen auf einen anderen Flug ist möglich, eine Alternativreise per Bahn oder Mietwagen auf Kosten der Airline ist bisher noch nicht endgültig entschieden.
Wenn ihr aufgrund einer Flugverspätung euren Anschluss an einen weiteren Flug oder z.B. ein Kreuzfahrtschiff verpasst, könnt ihr nur Schadenersatz verlangen, wenn diese im Paket bei einem Anbieter mit dem ersten Flug gebucht worden sind. Dann gilt dies als Reisemangel. Unabhängig gebuchte Flüge werden durch Verpassen nicht ersetzt!