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Haftpflichtversicherung für Studenten

Mittwoch, 18. Dezember 2013

Eine Haftpflichtversicherung ist immer sinnvoll. Allerdings nicht, wie man meinen könnte, gesetzliche Pflicht. Man ist in Deutschland bei Schäden, die man anderen zufügt, zum unbegrenzten Schadenersatz verpflichtet. Daher heißt das ganze Haftpflicht-Versicherung.

Studenten sind oft über die Haftpflichtversicherung der Eltern mit abgesichert.

Das funktioniert in der Regel nicht mehr, wenn man vor dem Studium schon gearbeitet hat oder ein anderes Studium hinter sich hat. Ferienjobs oder ähnliches zählen nicht dazu. Außerdem fällt man spätestens mit 27 aus dem Versicherungsschutz durch die Eltern.

Wenn man als Student nicht mehr zu Hause bei den Eltern wohnt sondern unter einer anderen Adresse gemeldet ist, kommt es auf die jeweilige Versicherung der Eltern an. Da sollte man in jedem Fall direkt nachfragen oder sich einem intensiven Studium der Versicherungsbedingungen widmen.

Die Studenten Haftpflichtversicherung ist in der Regel günstig zu haben. Wichtig ist, dass man nicht an der sogenannten Deckung spart. Das ist die maximale Summe die die Versicherung übernimmt. Insbesondere bei Personenschäden können die Summen hier sehr schnell sehr hoch werden. Allgemein empfohlen wird daher eine Deckungssumme von mindestens 3 Millionen.

Die Beträge sind hier in den letzten Jahren stark nach oben gegangen. D.h. wenn Ihr Euch den Versicherungsvertrag Eurer Eltern vornehmt, um Eure Absicherung zu prüfen sollte Ihr auch gleich mal schauen, ob die Deckungssumme da noch dem aktuellen Standard entspricht.

Günstige Tarife für die private Haftpflichtversicherung könnt Ihr unter dem Link unten schnell und unkompliziert vergleichen:

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Wofür braucht man die Haftpflichtversicherung überhaupt?

Die Versicherung übernimmt die Kosten für Schäden die man an anderen Personen oder deren Sachen verursacht hat. Das Ganze darf nicht fahrlässig passiert sein und es müssen tatsächlich fremde Personen oder Sachen sein.

Wenn man den eigenen Fernseher, beim Wii spielen, umschmeißt, hat man Pech gehabt. Passiert einem das beim Fernseher des besten Kumpels, ist die private Haftpflichtversicherung am Start. Wenn der Fernseher dem Kumpel auf den Fuß fällt und der deswegen 6 Monate in einer Reha-Klink verbringt, nimmt der Schaden schnell Dimensionen an, die einen ohne Versicherung in existentielle Schwierigkeiten bringen.

Mietsachschäden, Schlüsselverlust und Auslandsaufenthalte sollten abgedeckt sein. Anwälte und Gerichtskosten sind in einigen Tarifen der Haftpflichtversicherung für Studenten abgedeckt.

Außerdem gibt es noch die sogenannte Ausfalldeckung. Die schützt einen, wenn man selbst geschädigt wurde und der Schadensverursacher aber nicht zahlen kann, weil er z.B. über keine eigene Haftpflichtversicherung verfügt.

Gut ist auch, wenn das Thema Gefälligkeitsschäden abgedeckt ist. D.h. wenn man einem anderen einen Gefallen tut z.B. beim Umzug hilft und dabei einen Schaden verursacht ist man auch versichert.

Zu den Extras lohnt ein Blick ins Kleingedruckte. Bei allen Extras gibt es häufig auch extra vereinbarte Beträge, die im Schadensfall maximal übernommen werden.

Wer es ganz genau wissen möchte, der kann sich am besten bei wikipedia einlesen. Hier gibt es einen sehr ausführliche und aktuelle Aufstellungen zu den Leistungen einer Privathaftpflichtversicherung.

In Deutschland ist man mit dem gesamten Vermögen zum Schadensersatz verpflichtet. Eine zu niedrige Deckungssumme der Haftpflichtversicherung ist hier fatal. Die Haftpflichtversicherung für Studenten ist daher wichtig. Sparen kann man mit einem Tarif mit Selbstbehalt. Hier ist man an der Schadensregulierung mit einigen hundert Euro beteiligt, kann aber im Gegenzug bei den laufenden Beiträgen sparen.

Bin ich versichert, wenn ich betrunken bin?

Mittwoch, 16. Mai 2012

Gute Frage, denn verschiedene Versicherungen behandeln das Thema durchaus unterschiedlich. Krankenversicherungen ist das Thema weitgehend egal, bei Haftpflichtversicherungen oder im Unfallschutz kann das aber ganz anders aussehen. Bei Haftpflichtversicherungen kann das je nach Schaden als grobe Fahrlässigkeit gewertet werden, wobei dann der Versicherer nur anteilig haftet. Wie hoch dieser Anteil dann ist, ist Ermessenssache und landet nicht selten vor Gericht.

Bei vielen Unfallversicherungen gibt es einen Ausschluss für Bewusstseinsstörungen durch Alkohol. Dann hat man da natürlich keinen Schutz. Gute Unfallversicherer erkennt man daran, dass auch alkoholisierte Unfälle mitversichert werden. Natürlich seid ihr auch hier versichert, wenn ihr den Studentenschutzbrief habt.

Alkoholisiertes Autofahren ist ebenfalls ein kritisches Thema. Wenn ein Unfall zweifelsfrei auf Alkohol zurückzuführen ist, dann greift die Trunkenheitsklausel und die Versicherung ist leistungsfrei.  Ab 1,1‰ wird pauschal auf Fahruntüchtig entschieden, da gibt es keine Ausreden. Aber selbst bei Alkoholwerten unterhalb der 0,5‰-Marke wackelt der Versicherungsschutz nach einem Unfall. Auch hier wird kann grobe Fahrlässigkeit unterstellt werden und der Schaden nur anteilig ersetzt werden. Wer also Auto fährt und versichert sein möchte, der lässt tatsächlich am besten die Finger von der Flasche…

Krank im Urlaub?

Mittwoch, 25. Januar 2012

Der größte anzunehmende Unfall: Schön im Urlaub und dann krank! Gründe dafür gibt’s leider einige, angefangen bei verdorbenen Lebensmitteln über unbekannte Viren bis hin zum Unfall beim Sporturlaub. Aber wie sichert man seine Gesundheit im Ausland ab?

Für den kurzen Urlaubstrip langt da eine Auslandsreise-Krankenversicherung für Studenten. Da hier nur die akut im Urlaub auftretenden Beschwerden versichert werden müssen, kostet sie nur ein paar Euro im Jahr und ist völlig ausreichend, wenn man bei Reiseantritt generell einen guten Gesundheitszustand hat. Für längere Aufenthalte (meistens mehr als 6 Wochen am Stück) brauch man eine Auslandskrankenversicherung (ohne Reise!). Hier kann man meist individuell die Länge des Aufenthaltes festlegen, der Preis richtet sich nach der Länge des Aufenthaltes. Insgesamt wird die Auslandskrankenversicherung immer teurer, je länger man sich im Ausland aufhält. Das liegt daran, dass bei längeren Reisen wie zum Beispiel einem Auslandssemester natürlich auch die Kosten für allgemeine Untersuchungen abgedeckt werden müssen.

Die Arztrechnungen zahlt ihr erst einmal und lasst sie euch später von der Versicherung erstatten. Bei größeren Angelegenheiten wie zum Beispiel einem Krankenhausaufenthalt unbedingt vorher die Versicherung kontaktieren. So kann die Versicherung auch intern mit dem Krankenhaus abrechnen und ihr erspart euch das Vorstrecken.

Wenn ihr wissen wollt, was euch so etwas kosten würde, könnt ihr das schnell und einfach berechnen   hier!

Wie wird man eigentlich Berufsunfähig?

Mittwoch, 07. Dezember 2011

Als Student ist einem in der Regel aber relativ unklar, wie so ein Risiko eigentlich aussieht. Es gibt allerdings sehr präzise Zahlen warum Menschen berufsunfähig werden und wie hoch das Risiko ist. Aktuell geht man davon aus, dass jeder dritte Arbeiter und jeder fünfte Angestellte in Deutschland vor Erreichen des gesetzlichen Rentenalters aus seinem Beruf aussteigen muss.


Für viele Menschen ist es überraschend, dass der größte Teil von Berufsunfähigkeit psychische Ursachen hat. Und wir reden hier nicht von Wahnsinn oder Schizophrenie, sondern die meisten (gerade Angestellte) Menschen leiden unter dem Burn-out-Symptomen oder Mobbing am Arbeitsplatz. Und so etwas lässt sich für niemand wirklich ausschließen.
Aus diesem Grund ist auch die nach wie vor weit verbreitete Unfallversicherung keine wirkliche Alternative zum Berufsunfähigkeitsschutz: Weniger als 10 % aller Fälle von Berufsunfähigkeit sind auf Unfälle zurückzuführen.
Hier ein Überblick zu den häufigsten Ursachen für eine Berufsunfähigkeit.

Wer sich zu diesem Thema ein Angebot einholen möchte oder auch nur eine allgemeine Frage hat, der klickt am besten hier

Ich gehe ins Ausland!

Sonntag, 15. August 2010

Aber…..was muss ich da eigentlich beachten?

Wenn  das Auslandsemester ansteht, ist die Aufregung groß. Aber was muss ich im Finanzbereich beachten? Antworten auf diese berechtigte Frage findet ihr in unserem Special….

hier klicken

Was muss ich beim Umzug beachten?

Dienstag, 10. August 2010

Neben all dem Pack-Stress auch noch das: die Versicherungen müssen umgestellt werden! Aber wann und wo muss man das machen? In der Regel haben die Versicherungen relativ großzügige Meldefristen, und wenn der erste Brief nachgeschickt werden muss, ist das meist auch noch kein großes Drama. Eine Ausnahme stellt die Hausratversicherung dar: da du hier ab dem Zeitpunkt der Umzugsmeldung in BEIDEN Wohnungen Schutz hast (und das bis zu drei Monaten!), solltest du hier wirklich vorbeugen und noch vor dem Umzug Bescheid geben. Für die Umzugsmeldung ist daher bei der Hausratversicherung auch noch wichtig, dass ihr den Zeitpunkt und auch die neue Wohnungsgröße angebt. Für alle mit einer von der Wohnungsgröße abhängigen Versicherungssumme ergibt sich häufig damit auch ein neuer Preis. Wenn ihr die Studententarife von allmaxx (egal welcher Typ) habt, könnt ihr hier eure Umzugsmeldung durchgeben:

vdl-beratung@allmaxx.de


Arbeitsunfälle immer seltener

Donnerstag, 29. Juli 2010

Endlich mal eine gute Nachricht: nach Angaben der deutschen gesetzlichen Unfallversicherung hat die Zahl der Arbeitsunfälle, zu denen auch Wegeunfälle zur oder von der Arbeitsstelle gehören, deutlich abgenommen. Hierzu zählen übrigens auch Unfälle von Studenten in der Uni oder auf dem Weg dahin. 2009 wurden 2,43 Millionen Unfälle verzeichnet, 6,5% weniger als im Vorjahr oder auch 25% weniger als im Jahr 2000! Mehr als die Hälfte aller Unfälle fällt übrigens auf Schüler, in der Schule ist also Vorsicht geboten!