Arbeitszeugnis: Zwischen den Zeilen lesen!

von carlos | Dienstag, 24. Mai 2011 | Thema: Allgemein

Auf den ersten Blick liest sich das Arbeitszeugnis als reine Lobeshymne, trotzdem hagelt es Absagen?  Das geht! Arbeitszeugnisse haben ihre eigene Sprache und wer die geheimen Klauseln nicht kennt, der hält die versteckte Kritik schnell für eine anerkennende Beurteilung.

Da die Arbeitgeber das Arbeitszeugnis stets wohlwollend ausdrücken, um dem Arbeitgeber die Wiederanstellung zu erleichtern, sind die Zwischentöne viel wichtiger als die erste Aussage.

Denn wenn im Arbeitszeugnis steht, der Mitarbeiter hat „zur vollen Zufriedenheit“ gearbeitet, dann ist das mitnichten eine gute Bewertung. Es handelt sich eher um eine Schulnote 3. Besser sind hier die Formulierungen „stets zur vollen Zufriedenheit“ oder sogar „stets zur vollsten Zufriedenheit“. Personaler kennen diese Abstufungen und achten darauf.

Idealerweise drückt der Arbeitgeber auch sein Bedauern über das Verlassen des Arbeiters aus.

Wer mehr über die Geheimsprache und Klauseln lesen möchte, dem empfehle ich das Rechtsportal unseres Partners DAS. Hier werden noch zahlreiche versteckte Haken aufgeführt, von der Mitteilung über Betriebsrat-Aktivitäten bis hin zur Kritik über hohe Fehlzeiten. hier!

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