Gute Vorsätze 2014

06. Januar 2014

Jedes Jahr startet man wieder mit einer langen Liste mit wichtigen und guten Dingen, die man angehen möchte. Ein leidiges Thema sind dabei für viele die diversen Finanz- und Behördenthemen, um die man sich eigentlich kümmern sollte bzw. müsste.

Wir haben mal unsere Top-10 Liste zusammengestellt mit Finanz-Dingen, mit denen man schnell und einfach Geld sparen oder zusätzlich verdienen kann.

1. Keine Girokontogebühren mehr

Ja es soll immer noch Studis geben, die für Ihr Konto oder Ihre Kreditkarte Geld bezahlen. Gern genommen sind auch hohe Geldautomatengebühren, weil die eigene Hausbank nicht mehr direkt um die Ecke ist oder viel zu hohe Dispo-Zinsen.

Ein neues Kontokosten in Summe weniger als eine Stunde Zeit und rechnet sich dauerhaft. ZU den günstigsten Anbietern gehört die dkb. Hier mehr Infos zum Angebot.

2. Stromanbieter wechseln

Auch so ein schönes Thema. Mit wenig Aufwand kann man ggfs. eine Menge Kohle sparen. Da die Angebote in Bewegung sind sollte man immer mal wieder vergleichen ob der eigene Tarif noch passt.

Immer gute Tarife gibt es z.B. bei eprimo

3. Haftpflichtversicherung überprüfen

Wie lange ist man eigentlich als Student bei den Eltern mitversichert? Ein Thema zu dem kaum einer die richtige Antwort kennt. Am sichersten ist es bei der Versicherung der Eltern direkt nachzufragen. Wichtig ist dabei ob man noch bei den Eltern gemeldet ist oder an einem neuen Wohnort und ob man vor dem Studium schon mal gearbeitet hat oder eine andere Ausbildung gemacht hat.

Wenn man dann eine eigene Versicherung braucht, kann man hier Anbieter und Tarife vergleichen.

4. In BU-Versicherung einsteigen

Die Absicherung der eigenen Fähigkeit einen Beruf auszuüben, gilt als eine der wichtigsten Versicherungen. Das liegt daran, dass die möglichen Schäden hier ohne Versicherung kaum zu beherrschen sind. Wenn man irgendwann vor dem Renteneintrittsalter (aktuell zarte 67) gesundheitlich nicht mehr in der Lage ist Geld zu verdienen, dann kann es ein ganz schön harter Weg bis zu Rente werden und auch dann sieht es evtl. mau aus, da man nicht lange einbezahlt hat.

Den Einstieg verschiebt man gerne nach hinten. Das ist aber aus zwei Gründen wenig ratsam:

  1. Kann es dann schon zu spät sein. Wer erst einmal gesundheitliche Probleme hat, der bekommt keine Versicherung mehr
  2. Je früher man anfängt desto günstiger die Tarife

Einige Versicherungen bieten mittlerweile spezielle Einsteigertarife. Mit denen sichert man sich zum Start auf einem niedrigen Niveau ab, zahlt dafür auch sehr niedrige Beiträge und kann dann aber nach dem Studium den Schutz ausweiten ohne zusätzliche Gesundheitsprüfung.

Bei der Stiftung Warentest immer ganz vorne dabei ist das Angebot der Cosmosdirekt.

5. Geld vom Staat abgreifen

Wer mehr als 400 € pro Monat verdient bzw. einen sozialversicherungspflichtigen Job hat, kann mit einem Mini-Betrag von ab 60 € pro Jahr (bzw. 4% vom Vorjahreseinkommen) einen ordentlichen Zuschuss vom Staat für die eigene Rentenkasse abgreifen. Mit einem Riester-Vertrag wird das möglich. Hier gibt es jährlich 154€ Zuschuss und wenn man unter 25 Jahren abschließt im ersten Jahr noch einmal 200 € extra.  Eine super Erklärung dazu findet Ihr bei Wikipedia. Wenn man dann mal ein Jahr nix verdient, kann man mit dem Beitrag in der Regel auch aussetzen. Das solltet Ihr aber beim Abschluss eines Vertrages noch einmal prüfen.

6. Stipendien einsacken

Es ist verrückt aber wahr: Viele der Stipendien und Förder-Anbieter in Deutschland werden ihr Geld nicht los, weil es nicht genug oder nicht die richtigen Bewerber gibt. Es lohnt sich also in jedem Fall die Angebote mal zu durchforsten und zu schauen ob man da nicht doch irgendwo reinpasst. Ein guter Ausgangspunkt für die Recherche ist die Seite des Hochschulkompass

7. Teilen und verdienen

Wohnung, Auto, Bügeleisen, Freizeit…. es gibt mittlerweile diverse Möglichkeiten diese Dinge im Netz zu Geld zu machen indem man sie mit anderen teilt.   Das eigene Auto klappt mit Anbietern wie autonetzer oder tamyca die eigene Bude kann man während der Semesterferien bequem über airbnb vermieten. Wer noch Zeit übrig hat kann findet auf betreut.de sicher jemanden bei dem er sich nützlich machen kann. Oder man registriert sich auf tutoria.de als Nachhilfelehrer. Oder, oder, oder

8. Gebrauchtes zu Geld machen

Bücher, Handys, CDs, DVDs, Klamotten usw. lassen sich ebenfalls über das Internet zu Geld machen. Diverse Plattformen bieten an den gebrauchten Kram zum festen Preis abzunehmen. Unsere Favoriten sind momox für Bücher und CDs und wirkaufens für fast alles was einen Stecker hat. Wer mehr Zeit hat und mehr rausholen will kann den guten alten ebay-Weg gehen und den Kram einzeln versteigern.

9. Begrüßungsgeld einsammeln

Einige Hochschulstädte kämpfen mit Begrüßungsgeld Aktionen um neue Einwohner. Bis zu 500 e kann man bekommen, wenn man sich am Studienort anmeldet. Eine gute Übersicht, wo man wie viel bekommt gibt es bei Zeit-Online.

10. Ums ganz große Geld kümmern

Wenn Du immer wissen willst, was aktuell die angesagten Trends sind aus dem eigenen Geld noch ein bißchen mehr zu machen, dann bist du mit einem Jahresabo der Zeitschrift Capital gut ausgestattet. Das gibt es bei einer Neuanmeldung bei allmaxx.de kostenfrei als Bonus oben drauf. Das sind dann schon wieder locker 90 € gespart.

Haftpflichtversicherung für Studenten

18. Dezember 2013

Eine Haftpflichtversicherung ist immer sinnvoll. Allerdings nicht, wie man meinen könnte, gesetzliche Pflicht. Man ist in Deutschland bei Schäden, die man anderen zufügt, zum unbegrenzten Schadenersatz verpflichtet. Daher heißt das ganze Haftpflicht-Versicherung.

Studenten sind oft über die Haftpflichtversicherung der Eltern mit abgesichert.

Das funktioniert in der Regel nicht mehr, wenn man vor dem Studium schon gearbeitet hat oder ein anderes Studium hinter sich hat. Ferienjobs oder ähnliches zählen nicht dazu. Außerdem fällt man spätestens mit 27 aus dem Versicherungsschutz durch die Eltern.

Wenn man als Student nicht mehr zu Hause bei den Eltern wohnt sondern unter einer anderen Adresse gemeldet ist, kommt es auf die jeweilige Versicherung der Eltern an. Da sollte man in jedem Fall direkt nachfragen oder sich einem intensiven Studium der Versicherungsbedingungen widmen.

Die Studenten Haftpflichtversicherung ist in der Regel günstig zu haben. Wichtig ist, dass man nicht an der sogenannten Deckung spart. Das ist die maximale Summe die die Versicherung übernimmt. Insbesondere bei Personenschäden können die Summen hier sehr schnell sehr hoch werden. Allgemein empfohlen wird daher eine Deckungssumme von mindestens 3 Millionen.

Die Beträge sind hier in den letzten Jahren stark nach oben gegangen. D.h. wenn Ihr Euch den Versicherungsvertrag Eurer Eltern vornehmt, um Eure Absicherung zu prüfen sollte Ihr auch gleich mal schauen, ob die Deckungssumme da noch dem aktuellen Standard entspricht.

Günstige Tarife für die private Haftpflichtversicherung könnt Ihr unter dem Link unten schnell und unkompliziert vergleichen:

Haftpflichtversicherung für Studenten – Jetzt Tarife vergleichen!

Wofür braucht man die Haftpflichtversicherung überhaupt?

Die Versicherung übernimmt die Kosten für Schäden die man an anderen Personen oder deren Sachen verursacht hat. Das Ganze darf nicht fahrlässig passiert sein und es müssen tatsächlich fremde Personen oder Sachen sein.

Wenn man den eigenen Fernseher, beim Wii spielen, umschmeißt, hat man Pech gehabt. Passiert einem das beim Fernseher des besten Kumpels, ist die private Haftpflichtversicherung am Start. Wenn der Fernseher dem Kumpel auf den Fuß fällt und der deswegen 6 Monate in einer Reha-Klink verbringt, nimmt der Schaden schnell Dimensionen an, die einen ohne Versicherung in existentielle Schwierigkeiten bringen.

Mietsachschäden, Schlüsselverlust und Auslandsaufenthalte sollten abgedeckt sein. Anwälte und Gerichtskosten sind in einigen Tarifen der Haftpflichtversicherung für Studenten abgedeckt.

Außerdem gibt es noch die sogenannte Ausfalldeckung. Die schützt einen, wenn man selbst geschädigt wurde und der Schadensverursacher aber nicht zahlen kann, weil er z.B. über keine eigene Haftpflichtversicherung verfügt.

Gut ist auch, wenn das Thema Gefälligkeitsschäden abgedeckt ist. D.h. wenn man einem anderen einen Gefallen tut z.B. beim Umzug hilft und dabei einen Schaden verursacht ist man auch versichert.

Zu den Extras lohnt ein Blick ins Kleingedruckte. Bei allen Extras gibt es häufig auch extra vereinbarte Beträge, die im Schadensfall maximal übernommen werden.

Wer es ganz genau wissen möchte, der kann sich am besten bei wikipedia einlesen. Hier gibt es einen sehr ausführliche und aktuelle Aufstellungen zu den Leistungen einer Privathaftpflichtversicherung.

In Deutschland ist man mit dem gesamten Vermögen zum Schadensersatz verpflichtet. Eine zu niedrige Deckungssumme der Haftpflichtversicherung ist hier fatal. Die Haftpflichtversicherung für Studenten ist daher wichtig. Sparen kann man mit einem Tarif mit Selbstbehalt. Hier ist man an der Schadensregulierung mit einigen hundert Euro beteiligt, kann aber im Gegenzug bei den laufenden Beiträgen sparen.

Goldene Kreditkarte hilft nicht immer

11. Dezember 2013

Jeder Kreditkartenanbieter, der etwas auf sich hält, bietet die unterschiedlichsten Karten mit den vielfältigsten Zusatzleistungen an.

Beliebte Zusatzleistungen sind diverse Versicherungsangebote. Häufig mit dabei die Reiserücktrittsversicherung. In der Regel heißt es da, dass man den Reisepreis zurückbekommt, wenn man die Reise mit der Kreditkarte bezahlt. Das funktioniert aber nur, wenn man das auch 100% so durchzieht.

Das Amtsgericht München hat jetzt gerade entschieden, dass ein Kunde eben keinen Versicherungsschutz hat, wenn er auch nur einen Teil des Reisepreises über einen alternativen Zahlungsweg bezahlt. Ein Kunde hatte die erste Anzahlung per Überweisung geleistet und dann den Rest per Kreditkarte. Als er dann wegen Krankheit nicht verreisen konnte, wollte er sich über die Versicherung die Stornokosten von mehr als 3.000 € zurückholen. Das hat nicht geklappt und so wie es aussieht auch zu Recht.

Beim Abschluss einer Kreditkarte mit zusätzlichen Versicherungsleistungen sollte man sich daher immer die Bedingungen genau anschauen und ggfs. vorher auch noch einmal bei der Bank nachfragen, wie der Versicherungsschutz funktioniert. Am besten schriftlich per Email, damit man dann auch was in der Hand hat.

Die Versicherungen sind im Rahmen der Kreditkarte so günstig, weil Sie entweder nur schwer in Anspruch genommen werden können und/oder weil es von vielen Kunden schlicht vergessen wird, dass sie den Versicherungsschutz überhaupt haben.

Für Studenten empfiehlt sich daher eher eine kostenfreie Kreditkarte abzuschließen und dann ggfs. notwendige Versicherungen gezielt zusätzlich einzukaufen. Aktuell gibt es beispielsweise die Barclaycard New Visa kostenfrei.

Berufsunfähigkeitsversicherung online abschließen

28. Oktober 2013

Für Studenten ist die Berufsunfähigkeitsversicherung ein wichtiges Thema. Mit der Versicherung hat man die Möglichkeit seine Investition in das Studium und die eigene Berufsausbildung ein Stück weit abzusichern. Sollte man auf dem immer länger werdenden Weg zur Rente irgendwann mal so krank werden, dass man den gelernten beruf nicht mehr ausüben kann, dann hilft die BU-Versicherung.

Dabei geht es meistens um sehr viel Geld. Ein Akademiker verdient heute schnell mehr als 4.000 € im Monat. Wer dann beispielsweise mit 50 berufsunfähig wird und noch 17 Jahre bis zum Rentenbeginn hat, dem fehlen 816.000 € Gehalt. Vom Staat gibt es da in der Regel nur sehr wenig Unterstützung.

Es gibt 2 wesentliche Gründe, warum eine Absicherung schon im Studium Sinn macht:

1. Je jünger man einsteigt, desto niedriger sind die Beiträge. Außerdem wird man als Student in der Regel in eine sehr günstige Tarifgruppe eingeteilt, da die Versicherer davon ausgehen, dass das Risiko einer Berufsunfähigkeit nicht so gross ist wie beispielsweise bei Industriekletterern. Sollte man sich nach dem Studium doch für einen riskanteren Job entschieden, kann man in der Regel trotzdem den günstigeren Tarif weiter nutzen. Allerdings sollte man das beim Jobwechsel in jedem Fall noch einmal mit dem Versicherer abklären.

2. Man kann nur gesund einsteigen. Die Versicherer nehmen nur gesunde Personen auf. Deshalb gibt es in der Regel auch einen umfassenden Gesundheitsfragebogen, in dem man unbedingt genau angeben muss, welche gesundheitlichen Probleme man hat. Bleibt man hier nicht bei der Wahrheit kann der Versicherer später die Leistung verweigern. Da einem im Grunde täglich irgendwas passieren kann, sollte man einsteigen, so lange man noch jung und 100% fit ist.

Beide Punkte sieht auch die Stiftung Warentest als wichtige Argumente sich schon als Student abzusichern.

Einige Versicherer bieten für Studenten spezielle Einsteigertarife. Die haben den Vorteil, dass man zu einem reduzierten Beitrag einsteigen kann. Das macht Sinn so lange das studentische Budget nicht so viel hergibt. Später kann man dann ohne weitere Prüfung der Gesundheit den Versicherungsschutz ausbauen.

Einer der Favoriten der Stiftung Warentest im Bereich der BU Versicherung ist das Angebot der cosmosdirekt. Das Angebot wurde 8 mal in Folge mit einer bestnote ausgezeichnet.

Einstiegstarife gibt es hier schon für unter 10 Euro pro Monat. Wichtig ist, dass man bei der Berechung des Tarifs den “Schutz für Berufseinsteiger” auswählt und als Beruf Student angibt.

Auch Studenten erhalten in Betrieben Gehaltsabrechnungen

22. Juli 2013

Studenten sind während ihres Studiums oft als geringfügig oder kurzfristig Beschäftigte aber oft auch als Werkstudenten beschäftigt. In allen Beschäftigungsverhältnissen, außer der geringfügigen Beschäftigung, sind auch Studenten in fast allen Fällen sozialversicherungspflichtig. In den meisten Betrieben erhalten daher auch Studenten eine Gehaltsabrechnung. Diese Entgeltabrechnung enthält verschiedene Angaben zum Arbeitgeber und Arbeitnehmer sowie die detaillierte Aufstellung der monatlichen Be- und Abzüge.

Die Höhe der Abzüge ist variabel und von vielen Faktoren abhängig
Gehaltsabrechnungen sind in der Regel immer gleich aufgebaut. Außer der Anschrift des Arbeitgebers und den persönlichen Daten des Arbeitnehmers sind die Lohnsteuerklasse, die Konfession, die Versicherungsnummer und der Beginn des Beschäftigungsverhältnisses angegeben. Des Weiteren werden der Abrechnungszeitraum sowie die Steuertage und Sozialversicherungstage vermerkt. Alle Be- und Abzüge müssen in Deutschland in Euro angegeben werden. Die Höhe der steuerlichen Abzüge ist abhängig von der Höhe des Verdienstes, der Lohnsteuerklasse und den eingetragenen Freibeträgen. Bei den Sozialversicherungen können die Abzüge schwanken und sind daher beispielsweise abhängig von der Wahl der Krankenkasse, der Konfessionszugehörigkeit und auch ob der monatliche Verdienst in einem alten oder neuen Bundesland erzielt wird. Für detaillierte Informationen können Fachinfos zur Gehaltsabrechnung auch für Studenten, die einer Tätigkeit nachgehen, sehr interessant sein.

Der Aufbau der Gehaltsabrechnungen ist in den Betrieben sehr ähnlich
Die monatlichen Bezüge in Form von Gehalt oder Lohn inklusive der geldwerten Vorteile wie beispielsweise Sachbezüge und der Arbeitgeberanteil der vermögenswirksamen Leistungen ergeben das Gesamtbrutto. Nach Abzug der betrieblichen Altersvorsorge ergibt sich das Sozialversicherungs- oder Steuerbruttogehalt. Von diesem Bruttobetrag wird die Lohnsteuer abgezogen. Von der Lohnsteuer werden der Solidaritätszuschlag und die Kirchensteuer berechnet. Der Arbeitnehmer-Anteil zur Krankenversicherung, Arbeitslosenversicherung, Rentenversicherung und der Pflegeversicherung wird ebenfalls vom Steuerbruttogehalt einbehalten. Dieser Betrag wird als Nettoarbeitsentgelt nach Abzug der Steuern und Pflichtbeiträge bezeichnet. Bevor es zur Auszahlung des eigentlichen Lohnes und Gehaltes kommt, werden persönliche Abgaben wie beispielsweise Pfändungen, der Arbeitnehmer-Anteil der vermögenswirksamen Leistungen und die erhaltenen Sachbezüge vom Nettoarbeitsentgelt einbehalten. Ändern sich die Bezüge nicht, ist eine monatliche Gehaltsabrechnung in Papierform nicht vorgeschrieben.

Nicht jeder Student wird von der Steuer und Sozialversicherungspflicht befreit
Ob und in welcher Höhe ein Student steuer- und sozialversicherungspflichtig ist, hängt in erster Linie von seinem Beschäftigungsverhältnis ab. Sogenannte “ordentlich” Studierende können sich von der Steuer- und Sozialversicherungspflicht befreien lassen, wenn

- die wöchentliche Arbeitszeit von 20 Stunden nicht überschritten wird,
- die Beschäftigung ausschließlich während der Semesterferien nachgegangen wird,
- wenn es sich um eine kurzfristige Beschäftigung von weniger als zwei Monaten handelt.

Wird mehr gearbeitet gehen die Finanzbehörden von einer normalen Tätigkeit aus. Zu berücksichtigen sind selbstverständlich auch selbstständige und freiberufliche Tätigkeiten. Teilzeitstudenten und Teilnehmer an einem Fernstudium werden ebenfalls wie Arbeitnehmer besteuert. Stellt ein Arbeitgeber einen Studenten ein, muss eine Immatrikulationsbescheinigung der entsprechenden Hochschule vorgelegt werden.

Zum Studieren in eine andere Stadt ziehen

23. Juni 2013

Keine Frage: Die Zeit, die man mit den Eltern zusammen unter einem Dach verbracht hat, war gelegentlich recht turbulent. Dennoch profitierte man von einem gewissen Komfort, was die typischen Aufgaben im Haushalt anging. Mit der Aufnahme eines Studiums heißt es jedoch für viele Jugendliche, dem Hotel Mama Lebewohl zu sagen.

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Das Vermögen der anderen…

30. Mai 2012

Auch wenn wir Studenten davon vielleicht nichts merken, aber die Deutschen haben so viel Geld wie nie zuvor! Auf satte 4,7 Billionen Euro Geldvermögen kommt die deutsche Bevölkerung laut Bundesbank; allein letztes Jahr wuchs es um satte 149 Milliarden Euro an. Pro Kopf sind das also schlappe 57.000€. Und hier sind Sachwerte wie Immobilien noch nicht einmal eingerechnet…

Dem gegenüber stehen allerdings auch Schulden von 1,55 Milliarden Euro, die zum größten Teil aus Immobilienkrediten bestehen. Das ist zwar der höchste Stand seit 2007, aber aufgrund der niedrigen Zinsen und einem sogar fallenden Verschuldungsgrad der Privatleute sind diese Schulden aber kein Grund zur Beunruhigung.

Aktionswoche…

24. Mai 2012

Für alle allmaxx-Schnäppchenjäger: Auf den eh schon günstigen Studenten-rechtsschutz gibt es bis zum 31.5.2012 noch einen 25€ Gutschein: RS2012OFF25.

Der Rechtsschutz für Studenten sichert euch in Studienangelegenheiten und darüber hinaus in den wichtigsten privat- und verkehrsrechtlichen Dingen ab. Für einen kleinen Zusatzbeitrag kann auch das Mietrecht mitversichert werden.

Den Gutscheincode müsst ihr beim Abschluss einfach angeben und nach Ablauf der Widerrufsfrist bekommt ihr 25€ auf euer Mitgliedskonto gebucht.

Informieren und bestellen könnt ihr hier:

Facebook-Aktien kaufen?

21. Mai 2012

Seit ein paar Tagen gibt es sie im Handel: Die Facebook-Aktie:  Ist dies die Gelegenheit für alle Entschlossenen, jetzt endlich reich zu werden? Oder erweist sich der größte Börsengang seit Jahren als Kapital-Grab?

Für beide Szenarien gibt es hervorragende Beispiele in der Vergangenheit. Wer die Aktie der Telekom bei ihrer Ausgabe erworben hat, ist mit ihr nicht mehr glücklich geworden. Beim Börsengang von Google jedoch hätte man auch nach der Ausgabe ein Vermögen verdienen können.

Die Frage wird sein, ob es Facebook schafft, mit ihrer Dominanz bei sozialen Netzwerken tatsächlich Geld zu verdienen. Der Dienst ist kostenlos und kann sich also nur über Werbung refinanzieren. Diese jedoch ist längst nicht so effizient wie beim Branchenführer Google, an dem es in Sachen Suchmaschinen kaum noch ein Vorbei gibt.

Wie die Chancen dazu stehen, bleibt fraglich. Vielleicht verwendet Facebook auch das Geld aus dem Börsengang dazu, Unternehmen zu kaufen, die in Zukunft den Profit für das weiterhin kostenlose Facebook erwirtschaften sollen? Wie realistisch das Ganze ist muss jeder für sich selbst entscheiden. Aber nachdem die Aktie heute bereits 13 Prozent an Wert verloren hat kann man eines schon einmal voraussagen: einen blinden Hype wird es um Facebook wohl nicht geben.

Bin ich versichert, wenn ich betrunken bin?

16. Mai 2012

Gute Frage, denn verschiedene Versicherungen behandeln das Thema durchaus unterschiedlich. Krankenversicherungen ist das Thema weitgehend egal, bei Haftpflichtversicherungen oder im Unfallschutz kann das aber ganz anders aussehen. Bei Haftpflichtversicherungen kann das je nach Schaden als grobe Fahrlässigkeit gewertet werden, wobei dann der Versicherer nur anteilig haftet. Wie hoch dieser Anteil dann ist, ist Ermessenssache und landet nicht selten vor Gericht.

Bei vielen Unfallversicherungen gibt es einen Ausschluss für Bewusstseinsstörungen durch Alkohol. Dann hat man da natürlich keinen Schutz. Gute Unfallversicherer erkennt man daran, dass auch alkoholisierte Unfälle mitversichert werden. Natürlich seid ihr auch hier versichert, wenn ihr den Studentenschutzbrief habt.

Alkoholisiertes Autofahren ist ebenfalls ein kritisches Thema. Wenn ein Unfall zweifelsfrei auf Alkohol zurückzuführen ist, dann greift die Trunkenheitsklausel und die Versicherung ist leistungsfrei.  Ab 1,1‰ wird pauschal auf Fahruntüchtig entschieden, da gibt es keine Ausreden. Aber selbst bei Alkoholwerten unterhalb der 0,5‰-Marke wackelt der Versicherungsschutz nach einem Unfall. Auch hier wird kann grobe Fahrlässigkeit unterstellt werden und der Schaden nur anteilig ersetzt werden. Wer also Auto fährt und versichert sein möchte, der lässt tatsächlich am besten die Finger von der Flasche…