Zum Studieren in eine andere Stadt ziehen

Keine Frage: Die Zeit, die man mit den Eltern zusammen unter einem Dach verbracht hat, war gelegentlich recht turbulent. Dennoch profitierte man von einem gewissen Komfort, was die typischen Aufgaben im Haushalt anging. Mit der Aufnahme eines Studiums heißt es jedoch für viele Jugendliche, dem Hotel Mama Lebewohl zu sagen.

Attraktiver Studienort: das Ruhrgebiet

Wer nicht das Glück hat, in einer Universitätsstadt zu wohnen, der kommt um einen Umzug nicht herum. Neben Hamburg, Berlin und München ist vor allem das Ruhrgebiet ein Magnet für Abiturienten aus der Region sowie weiten Teilen Deutschlands.
Die Universität Duisburg-Essen zählt zu den größten Hochschulstandorten Deutschlands; rund 40.000 Studierende sind hier in mehr als einhundert unterschiedlichen Studiengängen eingeschrieben.

Eine bezahlbare Unterkunft finden

So hervorragend die Bedingungen an der Bildungseinrichtung auch sind, die Wohnungssuche im Ballungszentrum Nordrhein-Westfalens gestaltet sich teilweise als echte Herausforderung. Generell hat man die besten Chancen, wenn man sich gemeinsam mit Kommilitonen eine Wohngemeinschaft sucht. Eine derartige Wohnform stellt einen guten Übergang zwischen dem Elternhaus und einer späteren eigenen Wohnung dar. Schließlich wird die Verantwortung auf mehrere Schultern verteilt, während ein WG-Zimmer auch finanziell für viele problemlos zu stemmen ist.

Tipp: eine Wohnung im Nachbarort suchen

Möchte man allein wohnen, kann es helfen, über den Tellerrand beziehungsweise die Stadtgrenzen hinauszublicken. Dank beinahe lückenloser Anbindung der Städte in der Metropolregion gleicht die Fahrt zur Uni mehr einem Wechsel eines Stadtteils denn einer tatsächlichen Stadt. Über Portale im Internet lassen sich zum Beispiel Wohnungen zur Miete in Mühlheim finden. Auch Orte wie Oberhausen und Moers kommen infrage, wenn es um günstiges Wohnen in der Nähe zur Uni geht.

Für die meisten Studenten alternativlos: ein Nebenjob

Um sich das eigene Zuhause finanzieren zu können, muss man entweder auf tatkräftige Unterstützung der Eltern hoffen oder sich aber selbst um Alternativen kümmern. Ein BAföG- oder Wohngeldantrag kann beispielsweise neuen finanziellen Spielraum schaffen. Die meisten Studierenden entscheiden sich jedoch für die Aufnahme einer geringfügigen Beschäftigung. Das Jobben in der Gastronomie, im Einzelhandel oder in Agenturen bringt einen guten Ausgleich zum Studium und garantiert das Stemmen des Lebensunterhalts in der neuen Heimat.

Bild: ©James Woodson/Digital Vision/Thinkstock

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