Vorsicht beim online-Banking!

Wer beim online-banking Opfer einer Cyber-Attacke wird, der muss inzwischen aufpassen, nicht auf dem Schaden sitzenzubleiben. Denn wer grob fahrlässig mit seinen Daten umgeht, der kann keinen Schadenersatz von der Bank erwarten. Dies hat eine Entscheidung des Bundesgerichtshofs entschieden.

Bei dem konkreten Fall wurde der Bankkunde aufgefordert, mehrere TAN-Nummern zur Freischaltung seines Accounts einzugeben. Dem kam der Kunde nach und gab 10 TAN-Nummern ein. Diese wurde später verwendet, um 5.000€ ins Ausland zu überweisen. Das Gericht sprach den Kunden schuldig, da zum Zeitpunkt das TAN-Verfahren mit postalisch zugestellten Listen ein gängiges Verfahren war und der Bank kein Verschulden nachzuweisen ist.

Daher immer Augen auf und aufgepasst, denn nicht jeder online entstandene Schaden lässt sich hinterher über die Bank regulieren….

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