Was taugt der neue Studentenschutzbrief?

Der neue Studentenschutzbrief soll euch vor den wichtigsten Gesundheitsgefahren in jungen Jahren absichern, nämlich den Unfällen. Dabei ist es natürlich gut, dass es hier nicht nur um Unfälle an sich, sondern auch um viele andere Gesundheitsrisiken wie zum Beispiel Infektionen, Vergiftungen, Erfrierungen, Sonnenstiche und so einiges mehr geht.

Sollte euch nach solchen Vorkommnissen ein dauerhafter körperlicher Schaden entstanden sein, zahlt euch der Schutzbrief eine feste Geldsumme, die sich an der Schwere der Invalidität bemisst. Für kleine Schäden gibt es natürlich weniger Geld als für stärkere. Bei Vollinvalidität werden bis zu 250.000€ fällig; die man wohl auch braucht, wenn einem zum Beispiel durch einen Unfall beide Beine unbrauchbar gemacht wurden. Zusätzlich dazu gibt es einen Todesfallschutz von bis zu 25.000€, der gleichzeitig auch als Vorschuss dient, wenn der endgültige Zustand der Invalidität nicht sofort feststeht. Das kann nämlich schon mal ein paar Monate dauern.

Darüber hinaus hat der Schutzbrief eine Reihe weiterer netter Features, wie z. B. die Übernahme von Bergungskosten oder kosmetischen Operationen nach Unfällen

Alles in allem ist der Studentenschutzbrief eine sehr gute Unfallversicherung, die durch ein unschlagbar günstiges Preis-Leistungsverhältnis besticht. Speziell wenn man viel im Ausland unterwegs ist oder regelmäßigem Sport nachgeht definitiv eine sinnvolle Sache.

Auch wenn Unfälle unbestritten die Hauptursache für schwere Gesundheitsschäden in jungen Jahren darstellen, ist der Studentenschutzbrief kein günstiger Ersatz für eine teurere Berufsunfähigkeitsversicherung. Der Grund dafür ist einfach: die meisten Berufsunfähigkeiten resultieren aus Rückenschäden oder psychischen Problemen. Diese Risiken sollte man idealerweise solange absichern, wie man keine Beschwerden hat. Mehr Infos hierzu…

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